Fernando Alonso kann mit Platz zwei im Freitagstraining gut leben

Formel 1 2010

— 22.10.2010

Alonso: "Red Bull wird es nicht so leicht haben"

Fernando Alonso war zum Auftakt in Südkorea unauffällig unterwegs, sagt aber den zuletzt dominanten Red-Bull-Stars den Kampf an

Am Vormittag brauchte Ferrari ein bisschen länger als die direkte Konkurrenz, um in Yeongam auf Touren zu kommen, aber im zweiten Freien Training sicherte sich Fernando Alonso den guten zweiten Platz, nur 0,190 Sekunden hinter Mark Webber. Damit kann der WM-Zweite anscheinend gut leben.

Frage: "Fernando, es scheint, dass die Stärken eines jeden Topteams hier in einer einzigen Runde vereint sind. Wie sind deine Eindrücke nach dem ersten Tag?"
Fernando Alonso: "Es ist eine ausgewogene Runde. Im ersten Sektor gibt es lange Geraden, wo Motorleistung zählt, im zweiten muss die Performance gut sein und der dritte ist langsam."

Verschiedene Setups möglich

"Aber diese Strecke deckt drei komplett unterschiedliche Teile ab, was verschiedene Setup-Möglichkeiten aufwirft. Wenn du in den Top 3 stehen willst, musst du wahrscheinlich im ersten Sektor schnell sein, also brauchst du eher flache Flügel. Du kannst aber auch auf dem zweiten und dritten Sektor setzen. Ich bin gespannt, welche Wege die Teams morgen einschlagen werden."

Frage: "McLaren glaubt, konkurrenzfähiger zu sein als in Singapur und Suzuka, während Red Bull sagt, noch nicht alles gezeigt zu haben. Wie steht es mit Ferrari?"
Alonso: "Ich sehe unsere Chancen immer mit Zuversicht und Optimismus, besonders am Freitag. Selbst wenn du am Freitag schnell bist, kann es am Samstag Überraschungen geben. Manchmal waren wir am Freitag schon eine Sekunde hinter Red Bull, aber diese Strecke ist sicher nicht besser für Red Bull als Suzuka. Ich sehe für Ferrari und McLaren eine kleine Chance, sie zu attackieren."

Frage: "Wie würdest du den heutigen Tag mit dem Freitag in Suzuka vergleichen?"
Alonso: "Normalerweise schauen wir am Freitag nicht auf die Zeiten, aber wir wussten, dass es eine Red-Bull-Strecke war, und das hat sich am Samstag und Sonntag bestätigt. Hier ist das Freitagsergebnis nicht wichtig, aber wir haben das Gefühl, dass es Red Bull nicht ganz so leicht haben wird wie in Suzuka, auch wenn sie trotzdem Favoriten sind."

Knifflige Getriebeübersetzung

Frage: "Ihr müsst heute die Getriebeübersetzung bei der FIA bekannt geben. Fällt euch das hier besonders schwer, weil die Strecke neu ist und es am Sonntag regnen könnte?"
Alonso: "Ja. Es gibt drei Faktoren, die die Entscheidung schwierig machen: Erstens ist da die ständige Veränderung der Strecke, durch die die Kurvengeschwindigkeiten nach oben gehen. Da können die Gänge, die heute noch richtig waren, morgen schon total daneben sein."

"Zweitens könnte es am Sonntag regnen, was alles ändern würde. Drittens wissen wir noch nicht, wie viel Anpressdruck und welches Setup wir auf dieser Strecke fahren sollen. Vielleicht braucht man für das Rennen ein bestimmtes Setup, aber dann verändert sich ja auch die Strecke laufend. Damit haben wir hier keine Erfahrung aus vergangenen Jahren oder Rennen. Das macht es schwieriger für die Fahrer und für die Ingenieure, aber es ist kein großes Problem und für alle gleich."

Frage: "Welche Kurven gefallen dir denn am besten?"
Alonso: "Vier, fünf und sechs, also die drei Kurven am Ende der ersten Geraden, denn die sind sehr interessant. Man kann viele verschiedene Linien fahren und ich glaube, dass man in Kurve drei und vier auch überholen kann. Am schlimmsten ist der innere Randstein in der vorletzten Kurve, über den wir ziemlich hart drüberbrettern, was für das Chassis ziemlich hart ist. Die Strecke ist dort flach, aber der Randstein steigt dann an und da fährt man drüber."

Fotoquelle: xpb.cc

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