Red Bull steht in der ersten Startreihe und wünscht sich kein Regenrennen

Formel 1 2010

— 23.10.2010

Start in Yeongam auf nasser Fahrbahn?

Bis zu 85 Prozent Regenwahrscheinlichkeit am Vormittag lassen vermuten, dass das Rennen in Yeongam nicht auf trockener Strecke stattfinden wird

Zwar wird die Formel-1-Premiere in Yeongam morgen voraussichtlich nicht ins Wasser fallen, aber auf ein bisschen Nässe müssen sich die Teams möglicherweise schon einstellen. Denn laut aktueller Wetterprognose wird es am Gelben Meer zumindest am Vormittag regnen, sodass die Strecke wohl zumindest in den ersten Runden noch feucht sein könnte.

"Ich habe gehört, dass es morgen regnen könnte", sagt McLaren-Pilot Jenson Button, Siebter der Startaufstellung und mit 31 Punkten Rückstand Letzter im WM-Fünfkampf. "Das wäre für uns nicht schlecht, denn wir können mehr Risiko eingehen als die WM-Führenden. Diese Wettervorhersage setzt Mark, Sebastian und Fernando also ein bisschen unter Druck." Denn Webber, Vettel und Alonso stehen auf den Startplätzen zwei, eins und drei.

Die Regenwahrscheinlichkeit liegt zwischen 6:00 und 13:00 Uhr bei 80 bis 85 Prozent, erst ab 14:00 Uhr lässt sie stark nach und sinkt auf 20 Prozent. Das Rennen wird um 15:00 Uhr Ortszeit (8:00 Uhr MESZ) gestartet - voraussichtlich bei knapp über 20 Grad. Auch der Wind sollte kein Problem darstellen, aber weil niemand den Korea International Circuit kennt und alle Trainings im Trockenen stattfanden, wäre Regen wohl eine echte Chaos-Komponente.

"Wenn es regnet, dann wird es ein hochgradig interessantes Rennen, denn keiner von uns ist hier je auf nasser Strecke gefahren", weiß Lewis Hamilton. "Sich dann auf das Gripniveau einzustellen, wäre besonders zu Beginn extrem schwierig." Robert Kubica befürchtet, dass es "sehr lange dauern" würde, "bis der Kurs wieder abtrocknet. Der Asphalt ist noch sehr frisch und ähnlich wie in Kurve fünf in Singapur. Dort war es selbst sechs Stunden nach dem Regen noch feucht!"

Bei Mercedes freut man sich auf Regen, denn "das öffnet ja auch Möglichkeiten, wie immer", grinst Strategiefuchs Ross Brawn. Einem käme Schlechtwetter aber komplett ungelegen: "Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 40 Prozent", beruft sich Polesetter Sebastian Vettel auf die Red-Bull-Prognose. "Am liebsten wäre mir, wenn man die Strecke jetzt mit dem vielen Gummi drauf einschweißen würde und morgen dann das Rennen wieder startet!"

Fotoquelle: Getty

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