Jenson Button schwammen in Südkorea die Felle für die Titelverteidigung davon

Formel 1 2010

— 25.10.2010

Button: "Im Eifer des Gefechts..."

McLaren-Fahrer Jenson Button hält sich im Hinblick auf eine mögliche Schützenhilfe für Lewis Hamilton bedeckt und revidiert seine ersten Aussagen

Der Große Preis von Südkorea verlief alles andere als nach Wunsch für Jenson Button. Der McLaren-Pilot kam von Anfang an nicht gut in Fahrt und verlor im weiteren Rennverlauf immer mehr an Boden. Unterm Strich verpasste Button die Punkteränge und handelte sich damit einen großen Rückstand in der Fahrerwertung ein, weshalb er nach dem Rennen nicht gerade allerbester Formel-1-Dinge war.

Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt in Yeongam zeigte sich der 30-Jährige resigniert und deutete an, seine Anstrengungen in den verbleibenden Rennen auf seinen Teamkollegen Lewis Hamilton auszurichten, der noch immer sehr gute Titelchancen besitzt. Von diesen ersten Aussagen nimmt Button nun allerdings Abstand und stellt seine eigenen Ambitionen wieder in den Vordergrund.

"Wenn ich mathematisch nicht mehr dazu in der Lage bin, den Titel zu holen, dann würde ich Lewis helfen", wird der amtierende Weltmeister im 'Telegraph' zitiert. "Ich sagte, die Meisterschaft wäre gelaufen. Im Eifer des Gefechts sagt man aber viele Dinge. Dazu stehe ich nun nicht mehr. Man gewinnt keine Weltmeisterschaft, indem man die Flinte vorzeitig ins Korn wirft", meint Button.

"Man hat in Südkorea gesehen, wie schnell sich die Dinge verändern können. Mark führte in der Gesamtwertung mit 14 Punkten Vorsprung, doch nun liegt Fernando um elf Zähler vorne", sagt der britische McLaren-Fahrer. Teamchef Martin Whitmarsh gibt sich im Hinblick auf das Thema "teaminterne Hilfestellung" betont gelassen und erklärt nach Südkorea: "Wir denken darüber nach."

"Mit Jenson hatten wir einen enttäuschenden Tag. Lewis ist klarerweise noch im Titelrennen. Mathematisch ist es zwar nicht unmöglich für Jenson, aber es sieht ziemlich schwierig aus", meint Whitmarsh in Bezug auf die WM-Chancen seiner beiden Piloten. Wie sich McLaren in den Schlussrennen aufstellen wird, werde man "vor Brasilien besprechen", erläutert Whitmarsh.

Fotoquelle: McLaren

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