Mikhail Aleshin sieht derzeit keine Chance auf ein Formel-1-Cockpit

Formel 1 2010

— 27.10.2010

Aleshin: Für den Aufstieg fehlt das nötige "Kleingeld"

Ein zweiter Russe neben Vitaly Petrov hat es schwer: Mikhail Aleshin sieht trotz Titel in der Renault-World-Series kaum Chancen auf den Aufstieg

Mikhail Aleshin hat sich auf der Zielgeraden der Saison in kämpferischer Manier den Titel in der Renault-World-Series sichern können. Dabei setzte sich der Russe gegen Daniel Ricciardo durch, dessen Weg im Red-Bull-Förderprogramm in Richtung Formel 1 deutlich vorgezeichnet ist. Der Vizechampion hat in Bezug auf die Königsklasse bessere Chancen als der Meister.

"Ich bräuchte zehn bis 15 Millionen Euro, um überhaupt eine Chance in der Formel 1 zu bekommen", klagt Aleshin in der russischen Sportzeitung 'Sovetsky Sport'. Der Landsmann von Renault-Rookie Vitaly Petrov sieht aktuell keine Möglichkeit, das "Eintrittsgeld" für die Königsklasse aufzutreiben - die Formel 1 bleibt vorerst nur ein Traum.

Die Renault-World-Series galt viele Jahre als wichtige Station von jungen Talenten auf dem Weg in die Formel 1, wurde aber diesbezüglich von der GP2 abgelöst. Der letzte Champion der Serie, der den wichtigen Aufstieg schaffte, war Robert Kubica 2005. Auch Marc Gené, Fernando Alonso, Franck Montagny, Ricardo Zonta und Heikki Kovalainen holten sich vor ihren Formel-1-Auftritten den Titel in der World-Series.

Fotoquelle: Renault

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