Patrick Head ist von den Williams-Ergebnissen zuletzt enttäuscht

Formel 1 2010

— 27.10.2010

Head: "Wir müssen es besser machen"

Patrick Head ist mit der Ergebnisausbeute von Williams nicht zufrieden - Im Rennen ist der FW32 nicht so schnell wie im Qualifying

Die Williams-Mannschaft hat nach einem schwierigen Saisonstart den Umschwung geschafft und ab dem Sommer eine Aufholjagd geliefert. In den letzten neun Rennen konnte ein Pilot der Weiß-Blauen sieben Mal in die Punkteränge fahren. Fünfmal gelang das mit beiden Autos. In der Konstrukteurswertung hat sich Williams an Force India herangerobbt und liegt zwei Rennen vor Saisonende nur noch drei Punkte hinter dem indischen Team auf Rang sieben. Platz sechs und damit eine Menge Geld ist zum Greifen nah.

Trotzdem ist Technikdirektor Patrick Head nicht zufrieden, denn Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg qualifizieren sich regelmäßig in den Top 10, konnten aber nicht die Plätze vier und fünf wiederholen, die der Brasilianer in Valencia und Silverstone erobert hat. "Wir haben mit dem Auto Fortschritte gemacht, aber beim Kampf um die Plätze vier, fünf und sechs waren die vergangenen Rennen eine Enttäuschung."

In Südkorea war das Williams-Duo auf dem Weg zu den Plätzen fünf und sechs, aber sie wurden gegen Rennende von Reifenproblemen getroffen. "Es ist möglich, dass einige Charakteristiken, die das Auto schneller gemacht haben, es im Rennen etwas schwieriger machen als im Qualifying", schätzt Head.

"Logischerweise verhält sich das Auto mit wenig Benzin und frischen Reifen ganz anders als mit 160 Kilo an Board und mit gebrauchten Reifen. Ich möchte nicht zu dem Punkt kommen, an dem entweder ich oder jemand anderer bei Williams mit achten und neunten Plätzen zufrieden ist. Gegen Saisonmitte, wo das Auto deutlich schlechter war als jetzt, haben wir fünfte, und sechste Plätze oder etwas in der Richtung erreicht."

Die Zukunft von Hülkenberg ist unklar, denn Pastor Maldonado steht mit Millionen Euro im Gepäck vor der Tür und wird in Abu Dhabi für Williams an den Young-Driver-Testtagen teilnehmen. Head spendet Lob für den 23-jährigen Deutschen: "Ich denke, Nicos Rennen in Monza war sehr stark. Ich weiß, dass Red Bull immer über den Motor jammert, aber bis kurz vor Rennende ist Nico vor Mark Webber gefahren."

"Es war wirklich ein starkes Rennen, aber wir wollen noch eines oder zwei dieser Art in diesem Jahr sehen. Wir knirschen nicht mit den Zähnen. Wenn man in diesem Geschäft schlecht ist, dann setzt man sich hin und versucht zu verstehen, warum es so ist. Dann bringt man es in Ordnung, denn es ist ein technisches Business. Wir können nicht mit Rubens neuntem Platz in Suzuka zufrieden sein. Ich denke, im Zeugnis steht, dass wir es besser machen müssen."

Fotoquelle: xpb.cc

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