Peter Sauber verfolgt die Entwicklungen an der Formel-1-Spitze mit großer Spannung

Formel 1 2010

— 01.11.2010

Sauber: "Noch ist für Vettel nichts verloren"

Teamchef Peter Sauber ist fasziniert vom spannenden WM-Kampf in dieser Saison und stärkt "Motorenopfer" Sebastian Vettel etwas den Rücken

Bei noch zwei ausstehenden Rennen dürfen sich noch fünf Fahrer gewisse Chancen auf den Titel ausrechnen, was Peter Sauber ungeheuer begeistert. Der Teamchef des Sauber-Rennstalls aus Hinwil erfreut sich an dieser Situation und blickt den beiden Finalläufen mit großer Spannung entgegen. Und: Der Schweizer traut Sebastian Vettel im Titelkampf 2010 noch einiges zu.

"Viele Beobachter hatten Alonso zur Saisonmitte bereits abgeschrieben - und jetzt liegt er plötzlich in Front. Vier Siege in den vergangenen sieben Grands Prix haben das Klassement auf den Kopf gestellt", schreibt Sauber in seiner Kolumne beim 'Blick'. Dadurch habe sich das Blatt gewendet: "Die vorübergehend so dominanten Red-Bull-Piloten sind plötzlich in der Defensive", meint Sauber.

"Besonders leid tun konnte einem in Korea Motorenopfer Vettel. Er fuhr ein absolut fehlerfreies, perfektes Rennen, dominierte seine Gegner nach Belieben - und stand mit leeren Händen da", erklärt der 67-Jährige. "Manchmal ist dieser Sport grausam, aber noch ist für Vettel nichts verloren. Zu diesem Schluss kommt man vor allem, wenn man sich die WM-Finale der letzten Jahre ansieht."

Der "Königsklasse" blühe auch 2010 ein echter Finalkrimi, meint Sauber und fügt hinzu: "Die Formel 1 schreibt wieder einmal eine Geschichte, die auch ein Hollywood-Regisseur nicht besser inszenieren könnte." In diesem Zusammenhang betont der Teamchef auch, dass Yeongam durchaus eine Reise wert war - der neue Rennplatz der Formel 1 habe sich trotz anders lautender Gerüchte bewährt.

"Was konnte man im Vorfeld nicht alles lesen. Eine Horrorgeschichte überbot die andere, die meisten aus einer Distanz von 10.000 Kilometern geschrieben", sagt Sauber zusammenfassend und gesteht: "Ich war positiv überrascht, als ich am Donnerstag zur Strecke fuhr und eine Anlage angetroffen habe, die einen ausgezeichneten Eindruck hinterlässt." Der Schweizer ist hochzufrieden mit dem Neuling.

Die Strecke in Südkorea habe sich ihren Platz im Rennkalender zweifelsfrei verdient. "Die Infrastruktur entspricht absolut Formel-1-Standards und die Piloten sind vom Kurs geradezu begeistert, was bei anderen asiatischen Strecken in der Vergangenheit nicht unbedingt der Fall war", erläutert Sauber. Dessen Team punktete bei der Premiere in Südkorea übrigens mit beiden Sauber-Rennwagen.

Fotoquelle: xpb.cc

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