Nico Rosberg und Michael Schumacher lagen am Freitag eng beisammen

Formel 1 2010

— 05.11.2010

Mercedes spekuliert auf nasse Bedingungen

Am Freitag war der Abstand besonders mit wenig Benzin an Bord auf die Konkurrenz groß, also hofft man im Qualifying auf Unterstützung von oben

Die Piloten des Mercedes-Teams lagen am Freitagnachmittag in São Paulo nur einen Wimpernschlag auseinander. Nico Rosberg kam mit 1,365 Sekunden Rückstand auf den neunten Rang, auch Teamkollege Michael Schumacher schaffte es in die Top 10. Er war um 13 Tausendstelsekunden langsamer als der Rennfahrer aus Wiesbaden.

"Wir haben ein paar gute Veränderungen am Setup vorgenommen", so Rosberg. "Wir haben während den beiden Einheiten heute definitiv dazu gelernt. Als Ergebnis dessen bin ich zuversichtlich, dass das Setup passt, falls es morgen trocken ist. Wenn der vorhergesagte Regen jedoch ankommt, dann werde ich mich sogar noch mehr darauf freuen, denn dann sollten wir ein wenig konkurrenzfähiger sein und eine bessere Chance haben, weiter vorne im Feld zu stehen."

"Wir hatten heute zwei problemlose Trainingseinheiten", so Schumacher. "Wir waren in der Lage, am Auto jede Menge Arbeit zu erledigen. Ich hätte gewünscht und hatte auch erwartet, dass wir den Top-Teams etwas näher sein würden, aber unglücklicherweise scheint der Abstand etwas größer zu sein als in den vergangenen Rennen."

"Seitdem ich das letzte Mal hier gefahren bin, hat sich die Strecke selbst deutlich verbessert, die Unebenheiten sind nicht mehr wirklich ein Problem. Alles in allem müssen wir schauen, dass wir uns für das morgige Qualifying verbessern können. Wir werden uns nun die Daten genau anschauen."

"Auch wenn wir einen herausfordernden Freitag hatten als in den vergangenen paar Rennen, so war es jedoch ein nützlicher Tag, an dem wir unsere Arbeit am Setup in Annahme eines trockenen Rennens am Sonntag durchführen konnten", so Teamchef Ross Brawn.

"Bisher haben wir nicht das Leistungsniveau erreicht, das wir gerne haben würden, aber wir haben gute Informationen gesammelt, an denen wir heute Abend arbeiten können. Das Wetter scheint in Brasilien immer seine Rolle zu spielen, und falls der Regen morgen kommt, könnten wir von den Bedingungen profitieren."

"Heute haben wir nicht ganz das Leistungsniveau erreicht, das wir in den vergangenen paar Rennen erreicht haben", so Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Wir sind jedoch nicht allzu weit davon entfernt."

"Unsere Versuche mit viel Benzin an Bord sehen ordentlich aus, aber unsere Leistung auf eine einzelne Runde kann vor dem Qualifying weiter verbessert werden. Die Wettervorhersage sagt für morgen starken Regen voraus, wir könnten also unter solchen Bedingungen eine andere Reihenfolge antreffen. Bisher haben das Team, Nico und Michael unter nassen Bedingungen immer eine ziemlich gute Leistung gezeigt."

Fotoquelle: xpb.cc

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