Vrigin kann nun dank des Einstiegs von Marussia langfristig planen

Formel 1 2010

— 11.11.2010

Virgin: Zukunft dank Marussia langfristig gesichert

Mit dem Einstieg von Marussia steht Timo Glocks Virgin-Team auf stabilen Beinen - Durch die Investitionen aus Russland kann besser geplant werden

Nun ist es also offiziell: Aus Virgin wird ab der kommenden Saison Marussia Virgin Racing. Das Team von Timo Glock hat heute besttigt, dass die russische Sportwagenmarke "einen signifikanten" Anteil an der Mannschaft gekauft hat. "Das sichert die langfristige Zukunft des Teams und stellt sicher, dass das Team seinen Ambitionen gestrkt nachgehen kann", heit es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

ber die Finanzen des Teams wurde heftig spekuliert. So hatte Bernie Ecclestone fr Schlagzeilen gesorgt, als er die neuen Teams wrtlich als "Krppel" bezeichnet und konkret Virgin-Chef Richard Branson vorgeworfen hat, er wrde das Team nicht ausreichend finanziell untersttzen. So wurde gemunkelt, Virgin habe eine massive Geldspritze von anderer Seite ntig. Die kommt nun also von Marussia.

Virgin Racing wurde im vergangenen Jahr gegrndet, als man sich fr den Einstieg in die Formel 1 mit Manor Motorsport und Wirth Research zusammengetan hat. Von Anfang an war Marussia, gefhrt vom frheren Rennfahrer Nikolai Fomenko, als Sponsor ein wichtiger Partner. Nun ist der bisherige Sponsor als Anteilseigner eingestiegen.

"Das ist definitiv eine gute Nachricht fr Virgin und die Formel 1", sagt Graeme Lowdon, der Geschftsfhrer des Teams. "Marussia Motors war whrend der Saison 2010 ein wertvoller Partner fr uns und wir freuen uns, dass wir sie nun als wichtigen Anteilseigner und als bedeutende Kraft fr die Zukunft des Teams einbinden knnen."

Die in Moskau beheimatete Sportwagenmarke Marussia nutzt den Einstieg als Werbeplattform fr seine Aktivitten auf dem Automobilsektor. Gleichzeitig steigt im Vorfeld des ersten Russland-Grand-Prix 2014 in Sotschi die russische Prsenz im Fahrerlager.

"Die Investition von Marussia Motors wird dem Team, gemeinsam mit dem strategischen Investor LDC, ermglichen, langfristig ehrgeiziger zu planen", heit es in der Pressemitteilung von Virgin weiter. Was die Struktur innerhalb der Mannschaft angeht, soll es "keine signifikanten nderungen" geben.

Teamchef John Booth ist optimistisch, dass der Einstieg von Marussia dem Team Stabilitt verleiht und dass Virgin seine Position damit strken kann. "Ich bin extrem stolz auf das, was wir mit Virgin in den nur 16 Monaten seit der Teamgrndung erreicht haben", sagt Booth. Ich freue mich, dass die massiven Bemhungen des Teams anerkannt wurden und zum Einstieg von Marussia Motors gefhrt haben. Dies ermglicht uns, voran zu kommen und unseren Fnf-Jahres-Erfolgsplan umzusetzen."

Fotoquelle: xpb.cc

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