Der JPS-Lotus mit Ayrton Senna am Steuer ist heute noch legendär

Formel 1 2010

— 11.11.2010

Lotus: Rückkehr zur schwarz-goldenen Lackierung

Das Lotus-Team kehrt zu legendären schwarz-goldenen Lackierung der JPS-Ära zurück - Fan darf die neue Lackierung für 2011 designen

Das malaysisch-britische Lotus-Team von Geschäftsmann Tony Fernandes, nicht zu verwechseln mit der Lotus-Gruppe, die 50 Prozent des Renault-Teams übernehmen möchte, wird nächstes Jahr in neuen Farben an den Start gehen. Der Rennstall plant eine Rückkehr zum schwarz-goldenen Farbschema der 1970er- und 1980er-Jahre.

"Als wir unser Auto erstmals enthüllt haben, gab es ausschließlich Lob für unsere Entscheidung, die historische grün-gelbe Lackierung in die moderne Formel-1-Startaufstellung zurückzubringen", erklärt Geschäftsführer Riad Asmat. "Ich weiß, dass der Rückkehr der legendären schwarz-goldenen Lackierung auf die Rennstrecke noch mehr universelle Unterstützung erhalten wird, weil sie bei Fans auf der ganzen Welt eine emotionale Reaktion hervorrufen wird."

Erinnerungen an John Player Special

Das von Colin Chapman gegründete Lotus-Team trat bis einschließlich 1986 in den schwarz-goldenen Farben der Zigarettenmarke John Player Special (JPS) an. Die damalige Lackierung gilt noch heute als eine der legendärsten und einprägsamsten in der Geschichte der Formel 1. Doch Lotus wird nicht einfach nur das Farbschema wechseln, sondern lässt die neue Lackierung im Rahmen eines Preisausschreibens noch dazu von Fans designen.

"Wir haben schon das ganze Jahr hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass unsere Fans einzigartigen Zugang zu unserem Team haben", erklärt Marketingleiterin Silvi Schaumlöffel, die Lebensgefährtin von Mike Gascoyne. "Wir alle sind wahnsinnig aufgeregt über den Wechsel zurück zu den schwarz-goldenen Farben und wollen, dass uns unsere Fans dabei helfen, die Lackierung zu designen, mit der wir nächstes Jahr auf der ganzen Welt fahren werden."

Gewinner bei der Jungfernfahrt dabei

Kreative Fans können sich unter lotusracing.my über die Teilnahmebedingungen des Preisausschreibens informieren. Der Gewinner darf sich nicht nur darüber freuen, dass sein Entwurf von einem Formel-1-Team verwendet wird, sondern er wird obendrein auch noch zur Jungfernfahrt des 2011er-Lotus-Boliden eingeladen. Diese wird voraussichtlich in der ersten Februar-Woche auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia stattfinden.

Ob sich das Team dann noch Lotus nennen darf, steht freilich auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' darf sich ab 2011 nur noch das heutige Renault-Team, bei dem die Lotus-Gruppe mit 50 Prozent einsteigen möchte, als Lotus ausgeben - dank einer Intervention der malaysischen Regierung und unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits um die Verwendung der Marke Team Lotus.

Fotoquelle: GPP/xpb.cc

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