Kamui Kobayashi kämpfte mit einer nicht optimalen Bremsbalance

Formel 1 2010

— 13.11.2010

Sauber: Unter den Möglichkeiten geblieben

Sowohl für Kamui Kobayashi als auch für Nick Heidfeld verlief die Qualifikation zum letzten Saisonrennen in Abu Dhabi nicht ganz wunschgemäß

Nach einem schwierigen zweiten Training am Freitag gelang es dem Sauber-Team, die Autos für den Samstag in Abu Dhabi zu verbessern. Schon im 3. Freien Training war der Fortschritt erkennbar. Im Qualifying für den letzten Grand Prix der Saison 2010 wurde Kamui Kobayashi Zwölfter, Nick Heidfeld 14. Hundertprozentig zufrieden war keiner der beiden: Kobayashi leidet unter Schwierigkeiten mit der Bremsbalance, und Heidfeld weiß im Nachhinein, dass eine weitere Runde geholfen hätte, das Maximum an Grip aus den Reifen herauszuholen.

"Ich habe Q3 knapp verpasst", so Kobayashi. "Ein Platz unter den ersten Zehn lag definitiv in den Möglichkeiten unseres Autos auf dieser Strecke. Das Auto ist insgesamt viel besser als am Freitag, und meine Runde war recht in Ordnung."

"Aber seit wir im dritten Training routinemäßig das Bremsmaterial gewechselt haben, habe ich Probleme. Die Bremsbalance zwischen vorne und hinten stimmt nicht. Das führt natürlich dazu, dass mir Vertrauen fehlt und macht es schwierig, drei perfekte Sektorzeiten zusammenzubringen. Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr auf das Rennen morgen, und ich glaube, dass ich von meinem Startplatz aus Punkte holen kann."

"Wir haben das Auto seit Freitag deutlich verbessert", so Heidfeld. "Das Qualifying war nicht schlecht, aber ich bin auch nicht ganz zufrieden. Es braucht ein paar Runden, um die Reifen richtig aufzuwärmen. In Q1 habe ich einen Satz Prime-Reifen und einen Satz Option-Reifen benutzt."

"Wie schon im vergangenen Jahr ist der Unterschied hier nicht so wahnsinnig groß. Obwohl es hier heiß ist, ist der Belag anscheinend sehr glatt und bietet nicht besonders viel Grip. Es ist nicht einfach, die Fahrzeugbalance richtig hinzubekommen."

"In Q2 habe ich einen Satz der weicheren Option-Reifen benutzt. Meine letzte Runde war in Ordnung, ich hatte keinen Verkehr und habe keinen Fehler gemacht, aber ich konnte spüren, dass die Reifen noch nicht in Bestform waren."

"Nachdem wir im 3. Freien Training einige Probleme mit der Abstimmung der Autos hatten, haben die Fahrer zusammen mit den Ingenieuren offenbar die richtigen Schlüsse gezogen", so James Key, Technischer Direktor. "Wir waren ganz zufrieden, wie wir für das Qualifying aufgestellt waren."

"Dort ging es vor allem um die Reifen, und zwar um die Frage, welche Mischung man verwenden und wie viele Runden man fahren sollte, weil das Aufwärmen kritisch war, vor allem aufgrund der sich ändernden Verhältnisse. Die Streckentemperaturen und die Haltbarkeit der Reifen mussten gegeneinander abgewogen werden."

"Wir sind in Q1 und in Q2 längere Runs gefahren, was für uns gut war. Zudem war heute Verkehr ein Problem, so dass es ohnehin vorteilhaft war, mehr Runden zu fahren. Kamui hat eine gute Runde hinbekommen, am Schluss fehlte ihm wenig für den Einzug ins Q3, aber immerhin haben wir frische Reifen für morgen. So, wie die Startreihenfolge an der Spitze ist, wird es bestimmt ein faszinierendes Rennen. Was uns betrifft, werden wir natürlich versuchen, Punkte einzufahren."

Fotoquelle: xpb.cc

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