Fünf Tage nach dem WM-Titel schon wieder im Cockpit: Sebastian Vettel

Formel 1 2010

— 19.11.2010

Reifenschaden bei Vettel: "Wissen nicht wieso"

Ausgerechnet beim Weltmeister gab es gleich am ersten Testtag einen Pirelli-Reifenschaden - Sebastian Vettel ansonsten aber zufrieden

Auch wenn die meisten Teams den neuen Pirelli-Pneus ein gutes Zeugnis ausstellen, begann das Formel-1-Comeback der italienischen Marke mit dem denkbar ungnstigsten Ereignis: Am Ende des heutigen Testtages in Abu Dhabi trat ausgerechnet bei Weltmeister Sebastian Vettel rechts hinten ein Reifenschaden auf.

"Wir wissen noch nicht wieso. Es gab keine Anzeichen und kam sehr pltzlich, aber das passiert", erklrt der Red-Bull-Pilot, der einrumt, zum Zeitpunkt des Reifenschadens "ein bisschen schwerer als sonst" unterwegs gewesen zu sein. Grundstzlich ist er von der Pirelli-Premiere aber angenehm berrascht: "Ich denke, es ist vielleicht noch keine finale Version, aber alles in allem sind die Reifen besser als erwartet. Sie haben so weit gut funktioniert und keinen schlechten Eindruck gemacht."

Eine Sekunde hinter der Pole-Position

"Zunchst mal muss man eine Idee bekommen. Das braucht ein bisschen Zeit. Das war heute das Wesentliche", so Vettel, der 77 Runden drehte und 0,330 Sekunden hinter Felipe Massa Zweiter wurde. Seine Pole-Position-Zeit vom vergangenen Samstag verpasste er um 1,106 Sekunden - eine Menge Holz, aber nicht so viel, wie man im Vorfeld erwartet hatte. Pirelli scheute den Vergleich mit Bridgestone ja so sehr, dass die Italiener eine zustzliche Schikane einbauen lassen wollten.

Vettel findet, dass Pirelli zufrieden sein kann: "Man hat das ganze Jahr eine Referenz auf einem anderen Reifen. Es lief besser als erwartet. Es scheint, dass der Vorderreifen recht stark ist und der Hinterreifen ein bisschen schwach - im Vergleich zu den Reifen, die wir whrend der Saison hatten. Aber man muss auch die Chance haben, das Auto anzupassen, um genau sagen zu knnen, wo genau die Strken und Schwchen liegen."

Aktive Erholung im Cockpit

Nach der Hektik der vergangenen Tage war das Testen fr ihn die reinste Erholung: "Es war sehr ruhig und ich wusste genau, was ich zu tun habe. In der Hinsicht hatte ich meine Ruhe, auch wenn es ein anstrengender Tag war", lchelt der 23-Jhrige. "Am Abend werde ich gut einschlafen, aber ich freue mich auf morgen. Das ist die Chance, das letzte Mal in diesem Jahr mit dem Auto zu fahren. Dann haben wir genug Daten gesammelt, um im Winter auch im Simulator noch einiges zu testen."

Dass er nach dem Terminmarathon in Abu Dhabi, Salzburg und Milton Keynes schon wieder arbeiten muss, ist fr den neuen Weltmeister das Normalste der Welt: "Vielleicht braucht man mal eine Pause, aber im Endeffekt kriegen wir davon nicht genug. Fr manche ist das vielleicht eine langweilige Vorstellung, im Kreis zu fahren, aber uns macht es unheimlich Spa - vor allem mir. Ich fand es schn, wieder im Auto zu sitzen, und freue mich unheimlich auf morgen", so Vettel.

Fotoquelle: xpb.cc

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