Robert Kubica war 2010 die unumstrittene Nummer eins beim Renault-Rennstall

Formel 1 2010

— 01.12.2010

Kubica: "Das Team hat einen besseren Überblick"

Renault-Pilot Robert Kubica möchte sich nicht in die Fahrerwahl seines Teams einmischen und spricht über den schwierigen Start von Formel-1-Neulingen

In der vergangenen Saison setzte das Renault-Team auf eine Mischung aus Erfahrung und Risiko: Robert Kubica galt bereits vor dem Rennjahr 2010 als feste Größe in der Formel 1, Vitaly Petrov war dahingehend allerdings noch ein unbeschriebenes Blatt. Der ehemalige GP2-Pilot zog im Vergleich zum Formel-1-Routinier prompt den Kürzeren und unterlag mit 27:136 Punkten klar im Teamduell.

An der Schwelle zur neuen Saison stellt sich dem Renault-Rennstall daher die Frage, ob man Petrov eine weitere Bewährungschance einräumt - zumal der Russe viel später mit dem Rennsport begonnen hat als die meisten seiner Konkurrenten. Kubica selbst möchte sich nicht an dieser Diskussion beteiligen, hält gegenüber 'Formule1.nl' aber fest, dass er eher auf erfahrene Piloten setzen würde.

"Es ist ein schwierig umzusetzendes Thema", sagt der Pole im Hinblick auf die Fahrerfrage. "Natürlich würde das Team mehr von einem erfahrenen Piloten profitieren. Ein Rookie bringt weniger Punkte ein, das ist klar. Als Neuling musst du in der Formel 1 sehr viel lernen und das ist nicht so einfach, wie es vielleicht aussieht", meint Kubica. Eben dies könne man mit schöner Regelmäßigkeit feststellen.

"Viele GP2-Piloten sagen nach ihrem ersten Test: 'Ach, das ist ja einfach, wie in der GP2.' Wenn sie danach aber zu kämpfen haben, um ihre Leistung auf den Punkt zu bringen, ist es doch nicht gar so einfach", erläutert der 25-Jährige und merkt an: "Es gibt allerdings auch Beispiele von Formel-1-Neulingen, die von Anfang an gut unterwegs waren." Petrov tat sich 2010 indes zumeist recht schwer.

Ob das ausreicht, um das Ticket für 2011 zu lösen? Kubica umschifft diese Frage: "Was meinen Teamkollegen für 2011 anbelangt: Das Team hat den besseren Überblick darüber, was sie tun wollen. Sie können besser einschätzen, was sie brauchen. Ich kann nur sagen: In der abgelaufenen Saison haben wir viele Punkte verloren - aus unterschiedlichen Gründen", sagt der Renault-Pilot.

"Unter anderen Umständen hätten wir Mercedes viel besser Paroli bieten können. Andererseits sollte man sich auch vergegenwärtigen, wie das Team das Jahr begonnen hat", meint Kubica, der Renault in der inzwischen vergangenen Saison mehrfach auf das Podium führte. "Die Entscheidung der Teambesitzer muss man auf jeden Fall respektieren. Ich denke, sie haben richtig gehandelt."

Fotoquelle: xpb.cc

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