Alonso führt in Hockenheim vor Massa dank eines Funkspruchs

Formel 1 2010

— 01.12.2010

Alonso von Vorsprung auf Massa begeistert

Vizeweltmeister Fernando Alonso ist stolz, dass er Teamkollegen Massa voll im Griff hat und meint, dass er im Stallduell noch nie so überlegen war

Der Frust war Fernando Alonso anzusehen. Nachdem er beim Titel-Showdown in Abu Dhabi beinahe das gesamte Rennen lang das Heck von Vitaly Petrovs Renault vor Augen hatte, kam es nach der Zielflagge zum Ausbruch: Wild gestikulierend machte er seinem Ärger und seiner Enttäuschung über die verlorene WM-Krone Luft - Petrov war Ziel von Alonsos Wut, die Ursache war er sicher nicht.

Einige Wochen später hat sich die Laune des stolzen Spaniers schon wieder gewandelt. Heute blickt er mit Stolz auf seine erste Saison bei Ferrari zurück. "In den ersten Tagen denkst du nur über das Rennen nach", bestätigt der zweifache Weltmeister gegenüber 'Onda Cero Radio', dass er Zeit brauchte, um sich von der Niederlage gegen Sebastian Vettel zu erholen.

Alonso stolz auf Bilanz

"Doch dann beginnt man, sich auf sein nächstes Ziel zu konzentrieren. Wie auch immer - die Bilanz meines ersten Ferrari-Jahres ist nicht zu schlagen." Auch wenn er am Ende "nur" Vizeweltmeister wurde, zieht er nun Zuversicht aus dem Vergleich mit seinem Teamkollegen Felipe Massa.

"Das ist vielleicht der größte Abstand, den ich jemals zu meinem Teamkollegen hatte", verweist er auf seinen Vorsprung von 108 WM-Punkten auf Massa im WM-Endklassement. Nicht vergessen darf man allerdings, dass auch das Punktesystem vor der Saison geändert wurde.

Und dass Massa ein anderes Kaliber als Nelson Piquet jr. ist, hat der Brasilianer schon oft bewiesen. Was ihm der Vorsprung auf den Teamkollegen zeige? "Dass ich noch nie so gut gefahren bin. Ich hoffe, dass ich das nächstes Jahr aufrecht erhalten kann", strotzt Alonso vor Selbstvertrauen.

Wechsel zu Ferrari war richtig

Ein Blick in die Vergangenheit beweist ihm jedenfalls, dass der Wechsel zu Ferrari für alle Beteiligten ein Riesenerfolg war: "2009 war ich einmal auf dem Podest und Ferrari war mit einem Auto, das nicht allzu konkurrenzfähig ist, nur Durchschnitt. 2010 starteten wir ziemlich konkurrenzfähig in das erste Rennen, wir gewannen fünf Grands Prix und holten jede Menge Punkte."

Längst hat der Mann aus Oviedo das Gefühl, ein integraler Teil der Ferrari-Familie zu sein, was auch mit der Rückkehr des Erfolgs zusammenhängt. "Für die Ferrari-Familie lief alles besser als erwartet", meint Alonso. "Für mich war es jedenfalls ein wunderschönes Jahr."

Fotoquelle: xpb.cc

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