Auch im kommenden Jahr wird Timo Glock für Virgin kämpfen

Formel 1 2010

— 03.12.2010

Glock: "Fahre definitiv für Virgin"

Timo Glock blickt seinem zweiten Jahr bei Virgin optimistisch entgegen - Mit Marussia ist die Basis für die Zukunft gesichert

Auch in der kommenden Saison wird Timo Glock für Virgin fahren. Wer sein Teamkollege ist, steht derzeit noch nicht fest. Nach einem schwierigen Debütjahr soll nun der nächste Schritt folgen. Das Designteam um Nick Wirth hat den ersten Boliden komplett am Computer konstruiert und ist damit unter dem Strich Letzter geworden. Mit Marussia ist ein neuer Sponsor an Board gekommen, der das Team weiter nach vorne bringen will. Trotzdem ist sicher, dass auf Glock weiterhin viel Arbeit wartet.

"Ich werde definitiv für Virgin fahren. Es gab viele Spekulationen darüber, ob ich das Team verlassen werde, aber es ging nicht darum den Rennstall zu verlassen, sondern dass wir besser sein wollen und weiter nach vorne kommen wollen", so der Deutsche. "Es ist nicht nur zu 99,9 Prozent sicher das ich bleibe, denn es ist zu 100 Prozent sicher. Ich hatte von Beginn an einen langfristigen Vertrag und ich habe bereits damals gesagt, dass ich das Team für die Zukunft aufbauen will."

"Es ist unmöglich das in einem Jahr zu schaffen. Außerdem können wir alle Erfahrungen der vergangenen Saison für einen guten Schritt im kommenden Jahr verwenden. Es ist ein tolles Team und die Leute haben ihr Blut, ihren Schweiß und ihre Tränen für die erste Saison gegeben. Einige haben das nicht mit ihren eigenen Augen gesehen, so wie ich es getan habe, also kann man leicht etwas kritisieren."

Wer im zweiten Virgin-Cockpit sitzen wird, steht noch nicht fest. Ein heißer Kandidat ist Jérôme D'Ambrosio. "Ich bin bereits bestätigt, also gibt es nichts Neues über mich", sagt Glock. "Das Team möchte aber beide Piloten gleichzeitig verkünden, wenn der zweite Platz entschieden ist. Es ist richtig, sich die Zeit zu nehmen und die beste Kombination aus Jugend und Erfahrung zu wählen."

"Außerdem müssen wir beim Testen und am Rennwochenende die besten Informationen sammeln, damit wir schnell genug entwickeln können und vorwärts kommen. Ich glaube nicht, dass wir noch lange auf die Neuigkeiten warten müssen, hoffentlich ist es schon vor Weihnachten soweit damit."

Der VR-01 ist komplett am Computer entstanden und wurde nie im Windkanal getestet. Wie sieht Glock diesen Ansatz im Rückblick? "Wir haben gezeigt, dass es möglich ist, ein gutes digitales Formel-1-Auto zu designen und zu entwickeln. Wir haben das vor allem bei der Entwicklung von den ersten Testfahrten bis Saisonende gezeigt. Es war ein sehr großer Schritt. Aber das Problem ist, dass die Konkurrenz ebenfalls entwickelt."

"Unter dem Strich haben wir nicht genug getan, um der beste Neueinsteiger zu sein. Wir haben gezeigt, dass wir in eine gute Richtung gehen. Ich habe Vertrauen in unseren Ansatz." Mit Marussia ist auch die Zukunft des Teams gesichert. "Es ist nicht leicht, aber die Partnerschaft mit Marussia ist eine tolle Nachricht. Mit ihrer Unterstützung haben wir eine sichere Basis, von der wir angreifen werden und versuchen unsere Ziele in den nächsten Jahren zu erreichen."

Fotoquelle: xpb.cc

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