Michael Schumacher genießt die Formel 1, will aber wieder ganz nach vorne

Formel 1 2010

— 11.12.2010

Schumacher verteidigt Comeback: "Ich genieße es"

Trotz ausbleibender Erfolge hat Michael Schumacher Spaß an der Formel 1 - Der Rekordweltmeister steht nach wie vor hinter der Comebackentscheidung

Über das Comeback von Michael Schumacher wurde in den vergangenen zwölf Monaten viel diskutiert. Die Saison ohne Podestplatz zu beenden stand sicherlich nicht auf dem Plan des siebenfachen Weltmeisters. Trotzdem gab es eine Veränderung zu seiner ersten Karriere. Schumacher stellte sich allen Fragen locker, hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und war gut gelaunt. Zumindest nach außen hin gab sich der Mercedes-Pilot nicht mehr ganz so verbissen wie noch zu Beginn der Karriere. Das heißt aber nicht, dass der Erfolgshunger nicht mehr in ihm brennt.

Im Gegenteil: Schumacher will zurück auf die Erfolgsstrasse. Mit fast 42 und vielen Jahren im Pulverdampf der Formel 1, geht er an die Dinge anders an als noch Mitte der Neunzigerjahre bei Benetton und anschließend in den ersten Jahren bei Ferrari. "Ich genieße es. Ich fühle, dass ich das Recht habe das zu tun, was mir gefällt. Egal ob das in Konflikt mit meiner Reputation steht."

"Ich fühle mich gut mit meiner Entscheidung und ich genieße große Unterstützung von vielen Leuten. Sicherlich möchte ich es zu einem erfolgreichen Comeback machen", stellt Schumacher gegenüber 'CNN' klar. "Ich bin erst zufrieden, wenn ich mit dem Team wieder auf der Siegerstraße bin. Deshalb bin ich hier, denn das sind die Freude und die Leidenschaft der Formel 1."

Während Schumacher die Saison mit 72 Punkten als Neunter beendete, wurde an der Spitze mit Sebastian Vettel ein neuer Star gefeiert. In der kommenden Saison will Mercedes ganz vorne mitkämpfen. "Jeder von uns ist extrem heiß und motiviert - natürlich auch durch die große Unterstützung, die wir jetzt von Mercedes haben -, dass wir weiter nach vorne gelangen."

Man müsse in eine Position kommen, um siegfähig zu sein, meint Schumacher. "Das ist die Grundvoraussetzung, wodurch ich letztendlich überzeugt worden bin. Ich möchte schon ganz vorne und nicht im Mittelfeld herumfahren. Das ist nicht mein Anspruch und auch nicht der Anspruch unseres Teams. Daran arbeiten wir natürlich sehr stark und prinzipiell bin ich auch guter Dinge. Bei Ferrari hat es fünf Jahre gedauert, bis wir zum ersten Titel gefahren sind. Bei Benetton waren es damals auch vier bis fünf Jahre."

Fotoquelle: xpb.cc

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