Sebastian Vettel erhält den WM-Pokal aus den Händen von Jean Todt

Formel 1 2010

— 12.12.2010

Vettel auf den Spuren von Senna und Co.

Sebastian Vettel und der WM-Pokal: Wo sein Name eingraviert wurde und warum ihm die silber-goldene Trophäe so viel bedeutet

Am Freitagabend durfte Sebastian Vettel in Monte Carlo den Pokal für den Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft in Empfang nehmen. FIA-Präsident Jean Todt überreichte die Trophäe, in die Vettel sein Autogramm als zweiter Deutscher nach Michael Schumacher und als 32. Grand-Prix-Pilot weltweit eingravieren lassen durfte.

Jeder Weltmeister wird am Ende der erfolgreichen Saison mit Autogramm, Jahr und Name am WM-Pokal verewigt. Die Gravuren sind dabei von unten nach oben spiralförmig angeordnet, sodass die Namen eines jeden zehnten Jahres direkt übereinander stehen. Vettel findet sich damit in einer Spalte mit den Champions von 1950 (Giuseppe Farina), 1960 (Jack Brabham), 1970 (Jochen Rindt), 1980 (Alan Jones), 1990 (Ayrton Senna) und 2000 (Michael Schumacher) wieder.

"Ich weiß nicht, warum ich nicht geweint habe", sagt Vettel gegenüber 'Autosport' über die FIA-Gala. "Diese Trophäe bedeutet mir unglaublich viel - sie ist etwas Besonderes. Und die Namen zu sehen, bedeutet so viel. Deinen Namen dort eingraviert zu sehen, in der gleichen Spalte mit den Weltmeistern von 2000, 1990, 1980 und so weiter, das ist erstaunlich. Dort stehen Michael, Senna, Alan Jones und natürlich Jochen von 1970. Das ist außergewöhnlich."

Allerdings wusste der jüngste Champion der Formel-1-Geschichte schon vorher, was ihn erwartet, schließlich hatte er vor Saisonbeginn zahlreiche Ausdrucke vom WM-Pokal angefertigt, um sich mental auf das große Ziel einzustellen. Natürlich will er sich jetzt auch nicht mehr davon trennen: "Ich gebe diese Trophäe nicht mehr her - und ich werde nächstes Jahr alles daran setzen, sie zu verteidigen", lächelt der Red-Bull-Pilot.

2010 war für ihn eine Saison voller Höhen und Tiefen, angefangen mit der souveränen Fahrt in Bahrain, die von einem Motorenproblem gebremst wurde, über die kaputte Radmutter in Australien, die unnötige Kollision mit Jenson Button in Belgien bis hin zum Motorschaden in Südkorea. Dazwischen setzte Vettel aber immer wieder fahrerische Glanzlichter, denen er es letztendlich zu verdanken hatte, Weltmeister geworden zu sein.

"Es kam nicht nur auf jeden Sieg an, sondern auf jedes Rennen", analysiert er im Nachhinein. "Es gab Rennen wie in Silverstone, wo nach der ersten Runde schon keine Hoffnung mehr bestand, aber wir kämpften zurück. Das zeigt, wie wichtig jeder einzelne Punkt sein kann. Selbst wenn du über ein Ergebnis einmal verärgert oder enttäuscht bist, siehst du am Jahresende, wie wichtig jedes einzelne Rennen sein kann."

Fotoquelle: FIA

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