Paul di Resta hat weiterhin ein Auge auf ein Renncockpit bei Force India geworfen

Formel 1 2010

— 12.12.2010

Di Resta weiterhin ein heißer Kandidat bei Force India

DTM-Champion Paul di Resta ist weiterhin ein Anwärter für ein Force-India-Cockpit - Manager Anthony Hamilton ist positiv gestimmt

Die beiden Plätze bei Force India sind derzeit die begehrtesten Cockpits in der Formel 1. Vier Piloten kämpfen darum, darunter die beiden Deutschen Adrian Sutil und Nico Hülkenberg, sowie DTM-Champion Paul di Resta und Vitantonio Liuzzi. Vor einigen Monaten konnte man davon ausgehen, dass Sutil und di Resta gesetzt seien, doch nachdem Williams sich von Hülkenberg getrennt hat, sieht die Sache anders aus.

Die Situation bei Force India ist verzwickt, denn die beiden Stammfahrer sind noch mit dem Team verbunden. So hat Liuzzi einen Vertrag für die kommende Saison, während Sutil eine Option hat. Sollte Vijay Mallya sich von dem Italiener trennen wollen, dann müsste er ihn aus dem Vertrag herauskaufen. Ein Fahrer, der Geld mitbringt ist gegenwärtig in der Formel 1 immer willkommen.

Das hat di Resta nicht. Der Schotte kann mit seinem Speed und seinem Talent punkten. Außerdem hat er Mercedes im Rücken. Anthony Hamilton, der Vater von McLaren-Pilot Lewis, managt di Resta und ist überzeugt, dass Force India viel von seinem Schützling hält. "Es gab keinen einzigen negativen Kommentar vom Team über Paul."

"Er hat einen super Job gemacht. Das Team liebt ihn", wird Hamilton von der 'BBC' zitiert. "Er ist ein Champion und eine Führungspersönlichkeit. Nichts hat sich verändert. Er ist immer noch ein Anwärter auf den Platz. Wir sind positiv gestimmt." Für die kommende Saison hat di Resta bereits einen Vertrag als Testfahrer, aber das Renncockpit ist das erklärte Ziel.

Die Lage von Sutil scheint sich mittlerweile geklärt zu haben und ein Verbleib ist sehr wahrscheinlich. Bereits in Südkorea habe man Sutils Cockpit für 2011 "verhandelt und per Handschlag besiegelt", erklärt Manager Manfred Zimmermann und ergänzt: "Ein entsprechender Vertrag sollte kurzfristig unterschrieben werden."

Hülkenberg ist ebenfalls guter Dinge. "Es ist kein großes Geheimnis, dass Force India die beste Möglichkeit ist. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass ziemlich viele Fahrer versuchen, dort unterzukommen. Wir sprechen mit dem Team und wir werden sehen, was sich entwickelt." Sein Manager Willi Weber, der sich viele Jahre um Michael Schumacher gekümmert hat, arbeitet fieberhaft daran, ein Cockpit für Hülkenberg zu finden.

Fotoquelle: xpb.cc

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