So stellt sich Luca di Montezemolo die Formel 1 vor: Drei Ferraris auf der Strecke...

Formel 1 2010

— 15.12.2010

Ferrari plädiert wieder für drei Autos pro Team

Luca di Montezemolo wird nicht müde, die neuen Formel-1-Rennställe zu verunglimpfen und drei Autos pro Team zu fordern - Lob für den FIA-Präsidenten

Im Rahmen eines Mediendinners zum Abschluss der Formel-1-Saison 2010 ließ es sich Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo nicht nehmen, seine Sicht der Dinge zu einigen aktuellen Themen darzulegen. So nutzte der Italiener die Anwesenheit der Journalisten, um einmal mehr seinen Wunsch nach drei Fahrzeugen pro Team zu äußern und weitere Verbesserungen an der Formel 1 zu fordern.

"Ganz ehrlich: Ich denke, es wäre besser, die Möglichkeit zu haben, ein drittes Auto an den Start zu bringen. So würden wir nicht Fahrzeuge sehen, die selbst in der GP2 Probleme haben würden", meint di Montezemolo. "Diesen Ansatz werden wir in der Zukunft stark vertreten. Außerdem müssen wir darüber nachdenken, dieses absurde Testverbot zu lockern", gibt das Ferrari-Oberhaupt zu Protokoll.

"Die Formel 1 ist der einzige Sport, in dem es keine Trainingsmöglichkeit gibt. Das ist doch, als würde man Real Madrid, Milan oder Inter darum bitten, im Regen mit profillosen Schuhen zu spielen oder sich vor einem Champions-League-Spiel nicht aufzuwärmen", sagt di Montezemolo. Auch an den neuen Rennstrecken im Kalender der Formel 1 findet der Italiener nur sehr bedingt Gefallen.

"Es wäre mir recht, wenn man sich mehr mit den Rennen und den Überholmöglichkeiten beschäftigen und weniger Anstrengungen in die schöne Architektur der Kurse fließen lassen würde", erklärt di Montezemolo, kann den jüngsten Entwicklungen allerdings auch einiges Positive abgewinnen: "Zum Glück wurde die Regel in Bezug auf die Stallregie abgeschafft", lässt di Montezemolo verlauten.

"Das war ohnehin eine scheinheilige Bestimmung. Es war schon immer ein Teil des Sports und wer für Ferrari fährt, ist sich dessen genau bewusst. Die FIA arbeitet sehr gut unter der Führung von Jean Todt. Diese Entscheidung bestätigt diesen Trend", findet der Ferrari-Präsident. Die Scuderia aus Maranello wird auch 2011 mit Fernando Alonso und Felipe Massa an den Formel-1-Start gehen.

Fotoquelle: Ferrari

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