Mirko Bortolotti möchte weiterhin daran arbeiten, in die Formel 1 aufzusteigen

Formel 1 2010

— 21.12.2010

Bortolotti: "Ich bin kein Träumer"

Nach dem Aus bei der Nachwuchs-Akademie von Ferrari will sich Mirko Bortolotti weiter auf sein großes Ziel konzentrieren, zeigt sich aber realistisch

Für den jungen Italiener war es die Chance schlechthin: Als Belohnung für den Titelgewinn in der italienischen Formel-3-Meisterschaft durfte Mirko Bortolotti vor einigen Jahren einen Formel-1-Ferrari bewegen. Dabei überzeugte der 20-Jährige auf Anhieb mit schnellen Zeiten und wurde prompt in die Nachwuchsriege der Scuderia aufgenommen. Dort muss Bortolotti seinen Platz aber nun räumen.

"Natürlich bin ich enttäuscht darüber, dass ich 2011 nicht mehr Teil der Ferrari-Akademie sein werde, aber ich denke, dass diese Erfahrung sehr positiv für mich war. Ich hatte nämlich die Möglichkeit, mit hochkompetenten Technikern zu arbeiten und viel für die Zukunft mitzunehmen", wird der Italiener von 'Motorline.cc' zitiert. Er blicke keineswegs zurück im Groll, betont der ehemalige Formel-2-Pilot.

"Meiner Meinung nach ist es insgesamt besser, das Positive aus dieser Zeit mitzunehmen als über irgendwelche Hintergründe nachzudenken. Der offenbare Kurswechsel in der Ferrari-Akademie kommt für mich aber doch etwas unerwartet, weil ich bei jedem Formel-1-Test ein positives Feedback von allen Technikern bekommen habe und man immer mit meiner Leistung zufrieden war."

Eine bescheidene Saison in der neuen GP3-Serie wurde Bortolotti möglicherweise zum Verhängnis, wie er selbst anmerkt. "Es ist natürlich ein gewisses Risiko, wenn man in einer neuen Rennserie mit neuen Fahrzeugen an den Start geht. Da gibt es eben da und dort noch ein paar Kinderkranken - so wie heuer in der GP3, wo wir nicht in der Lage waren, unser Potenzial zu zeigen", meint Bortolotti.

Und wie geht es nun weiter? "Um ehrlich zu sein: Ich habe mir vor ein paar Monaten Gedanken über eine Karriere im Tourenwagen- oder Sportwagenbereich gemacht. Ich bin Rennfahrer und kein Träumer", hält der 20-Jährge fest. "Andererseits bekomme ich so viel Zuspruch, dass ich an meinem Ziel weiterarbeiten und nicht aufgeben werde. Dieser Zuspruch motiviert mich jedenfalls sehr."

Fotoquelle: xpb.cc

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