Im Renault-Werk in Enstone wird das Fahrzeug für die neue Saison gebaut

Formel 1 2010

— 27.12.2010

Renault: Harte Zeiten in Enstone

In der Renault-Formel-1-Fabrik in Enstone ist der Windkanal im Dauerbetrieb - Anfang Januar beginnt der Zusammenbau, dann wird der R31 erstmals gezündet

Der Dezember ist für jene Renault-Teammitglieder, die in der zurückliegenden Saison bei allen Renen waren, tatsächlich ruhig und besinnlich. Die anderen Abteilungen des Unternehmens arbeiten jedoch unter Volllast. "Unsere Aerodynamikabteilung arbeitet beispielsweise gerade an der Konfiguration für das erste Saisonrennen in Bahrain", beschreibt Technikdirektor James Allison die Betriebsamkeit in Enstone.

"Die Grunddaten für das Auto, das wir vorstellen werden, stehen bereits fest. Aber im Windkanal wird noch weiter am Paket für das erste Rennen gearbeitet. Das geht auch im neuen Jahr so weiter, vor allem bei Teilen, die wir in allerletzte Minute produzieren können", sagt der Brite. Rund 50 Tage vor dem Start der Testfahrten in Valencia liegt in der Fabrik viel Arbeit an.

"Der Dezember ist traditionell einer der arbeitsreichsten Monate im Jahr", erklärt Allison. "Während sich unser Rennteam von den Strapazen der Saison etwas ausruhen darf, arbeiten alle anderen Abteilungen unter Hochdruck. Im neuen Jahr nimmt die Arbeitsbelastung noch einmal etwas weiter zu. Dann wird das neue Auto zusammengebaut, und das Team bereitet sich auf die wichtigen Wintertests vor."

Das Monocoque des neuen Renault R31 ist bereits fertig, alle Anbauteile werden nun noch einmal überprüft, anschließend beginnt die Installation aller Komponenten. Anfang Januar wird das neue Formel-1-Puzzle von Renault zusammengesetzt. Sobald der Wagen komplett installiert ist, wird man den Motor im Heck erstmals zünden. Für alle Teams hat dieser Akt immer noch symbolische Bedeutung. Es ist der "erste Schrei" des neugeborenen "Kindes".

Fotoquelle: Renault

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