Ex-Weltmeister Jackie Stewart hält große Stücke auf die aktuellen Fahrer

Formel 1 2010

— 28.12.2010

Stewart lobt "bestes Starterfeld aller Zeiten"

Jackie Stewart findet, dass das Formel-1-Starterfeld 2010 keinen Vergleich mit irgendeinem anderen Jahrgang in der Königsklasse scheuen muss

Das Formel-1-Starterfeld 2010 war laut Jackie Stewart "das beste aller Zeiten". Der dreifache Weltmeister findet, dass die sportlichen Leistungen der verschiedenen Akteure überragend waren und keinen historischen Vergleich scheuen müssen, freut sich aber gleichzeitig über die enorme Leistungsdichte in der Königsklasse des Motorsports.

"Red Bull hatte dieses Jahr ein gutes Auto", wird Stewart von 'Autosport' zitiert, "aber vier Fahrer kämpften bis zum letzten Rennen um die Weltmeisterschaft und über weite Strecken der Saison waren es sogar fünf. Ganz vorne waren der Red Bull, der Ferrari und der McLaren - und manchmal wurden sie von einem Renault aufgemischt. Mehr kann man sich nicht erwarten. Es war eine lange Saison und sie wurde im letzten Rennen entschieden - und es war enges Racing."

Im Gegensatz zu vielen anderen, die den "guten alten Zeiten" nachtrauern, ist der 71-Jährige "absolut" der Meinung, dass sich die Fahrergeneration 2010 mit jeder anderen messen kann: "Ich glaube nicht, dass Sebastian Vettel anders ist als Jim Clark war, als Graham Hill war, als Jack Brabham war." 2010 sei "so gut wie die späten 1960er und frühen 1970er" gewesen - "und es war ein tolles Jahr! Aber 2011 wird auch toll, weil dann die gleichen Leute noch mehr Erfahrung haben", so Stewart.

"Vettel ist noch ein junger Fahrer. Er ist gerade mal 23 Jahre alt", lobt der aus Schottland stammende Brite den Deutschen. "Als ich 23 war, habe ich gerade mit dem Rennfahren angefangen. Ich war 23 - ein Alter, in dem er heute schon Weltmeister ist. Mark Webber ist jetzt 34. Ich weiß, dass ich mit 34 ein viel besserer Mann war als mit 23, daher glaube ich, dass wir von Sebastian in Zukunft noch viel mehr erwarten dürfen."

Stewart traut auch Mark Webber viel zu und glaubt, dass Robert Kubica "eines Tages Weltmeister" wird. Doch er sieht noch viele andere Ausnahmefahrer im derzeitigen Starterfeld: "Jenson fährt sauberer als jeder andere und Lewis ist vielleicht der beste Racer im ganzen Haufen. Am komplettesten ist immer noch Alonso. Das ist eine Gruppe außergewöhnlich begabter Leute", gibt der 27-fache Grand-Prix-Sieger zu Protokoll.

Fotoquelle: xpb.cc

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