Santander ist mit seinem Schriftzug an vielen Stellen der Formel 1 präsent

Formel 1 2010

— 29.12.2010

HRT: Geldsegen von Santander?

Spanische Medien berichten über neuen Geldgeber für HRT: Santander angeblich mit 40 Prozent beim Team eingestiegen - Neue Chance für Pedro de la Rosa?

Die Zukunft von HRT gilt als gesichert. Teamchef Colin Kolles und Teambesitzer Jose Ramon Carabante wischten zuletzt alle Gerüchte über einen möglichen Notverkauf des Teams vom Tisch. Im Gegenteil: Bezüglich der Vorbereitung auf die zweite Saison der spanischen Mannschaft legten die beiden stets eine große Gelassenheit an den Tag. Geoff Willis überwacht den Bau des neuen Autos, in Spanien wird an den Finanzen gearbeitet.

"Wir stehen kurz vor dem Abschluss eines großen Deals. Ich kann verraten, dass es sich beim neuen Partner um eines der fünf größten spanischen Unternehmen handelt", kündigte Carabante vor wenigen Tagen an. Zunächst ging man davon aus, dass sich die Zusammenarbeit mit dem früheren Telefonica-Boss Juan Villalonga auszahlt, der Telekommunikationsriese also wieder in die Formel 1 zurückkehrt. Aber nun stellt sich die Situation möglicherweise anders dar.

Nach Informationen von 'motor21.com' soll das Finanzunternehmen Santander 40 Prozent von HRT übernehmen und dem Team somit eine neue finanzielle Basis bieten - und Ferrari-Motoren ab 2012. Die spanische Bank ist bereits seit 2007 als Sponsor bei McLaren an Bord, seit dem Alonso-Wechsel 2010 zu Ferrari ist man auch mit dem italienischen Traditionsteam liiert. Santander nun also mit einem dritten Team? Was manch einem Boebachter spanisch vorkommen wird, ist gar nicht einmal unwahrscheinlich.

Trotz der enormen Summen, die Santander für die Traumehe von Alonso und Ferrari in die Hand nahm, führte man das Sponsoring mit McLaren weiter. Und das nicht ohne Grund: Allein in Großbritannien zählt die Bank 20 Millionen Kunden. Diese Klientel lässt sich auf der Insel besser mit einer McLaren-Partnerschaft ansprechen als mit einem Ferrari-Sponsoring. Im Kernmarkt Spanien hat man zwar Alonso als Galionsfigur, aber HRT als "rein spanische Mannschaft" käme den Marketingexperten möglicherweise gerade recht.

Hinzu kommt, dass man mit einem Einstieg bei HRT die Steigbügel für Pedro de la Rosa halten könnte. Der frühere McLaren-Testpilot und frühzeitig gefeuerte Sauber-Fahrer von 2010 steht seit langer Zeit in enger Verbindung zu Santander-Boss Emilio Botin. Gemeinsam stellten der erfahrene Formel-1-Pilot und der Finanzdienstleister Nachwuchsprogramme in Spanien auf, Santander ist seit Jahren persönlicher Sponsor von de la Rosa.

Fotoquelle: xpb.cc

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