Nick Heidfeld

Formel 1 2010: Fahrerwechsel

— 12.09.2010

Heidfeld sofort zu Sauber

Nick Heidfeld vor Rückkehr in die Formel 1: Nach Informationen von autobild-motorsport.de wird Heidfeld bereits zum GP von Singapur das Sauber-Cockpit von Pedro de la Rosa übernehmen.

Überraschender Fahrerwechsel in der Formel 1. Wie autobild-motorsport.de aus sicherer Quelle erfuhr, wird beim nächsten Formel-1-Rennen in Singapur (26. September 2010) Nick Heidfeld (33) das Cockpit von Pedro de la Rosa (39) beim Team Sauber übernehmen. Für Heidfeld ist bereits das dritte Mal, dass er beim Team aus der Schweiz andockt. 2001 und 2002 fuhr er 34 Grand Prix für Sauber-Petronas. Nach je einem Jahr bei Jordan und Williams kehrte er 2006 zurück zu BMW Sauber. Dort blieb er bis Ende der Saison 2009.

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Muss das Cockpit im Team von Peter Sauber räumen: Pedro de la Rosa (links).

Weil sein Vertrag dann nicht verlängert wurde, verdingte sich der in der Schweiz lebende Mönchengladbacher als Testfahrer bei Mercedes Grand Prix. Ende August löste er diesen Vertrag auf und wurde offizieller Testfahrer bei Pirelli. Der italienische Reifenbauer wird 2011 als Nachfolger von Bridgestone neuer exklusiver Lieferant der Formel 1. Bisher absolvierte Heidfeld zwei Testsessions mit den neuen Formel-1-Pneus. Als Testfahrzeug diente der Toyota TF 109 aus dem Vorjahr. Heidfeld erhoffte sich durch diese Tests, die ihm als einzigen F1-Piloten Erfahrungen mit den neuen Gummis der Formel 1 bescherten, größere Chancen auf ein Stammcockpit für 2011.

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Dass sein Comeback nun so schnell wahr wird, kam dann aber doch überraschend. Allerdings gilt der Kontrakt mit seinem alten neuen Team vorerst nur bis Saisonende. Heidfeld absolvierte von 2000 bis 2009 insgesamt 167 Grand Prix, blieb dabei aber ohne Sieg. Acht zweite Plätze und eine Pole-Position (2005 GP Europa Nürburgring) weist seine Bilanz als Höhepunkte aus. Zu den Gründen für die Entlassung de la Rosas wollte sich Teamchef Peter Sauber nicht äußern. Allerdings hat der Spanier mit bisher nur einer Platzierung in den Punkterängen (Platz 7, GP Ungarn) sportlich enttäuscht. Dass das Auto mehr kann, beweist de la Rosas unerfahrener japanischer Teamkollege Kamui Kobayashi (24), der bisher immerhin schon 21 Zähler für Sauber sammelte.

Autor: Thomas Arndt

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