Wurde im Zuge des Rechteverkaufs an CVC Schwarzgeld überwiesen?

Formel 1 2011

— 03.01.2011

Wer hat am Verkauf der Formel 1 verdient?

Ein früherer Manager der BayernLB soll die ominöse Herkunft von 50 Millionen US-Dollar erklären - Schwarze Provisionszahlen beim Formel-1-Verkauf an CVC?

Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit in einem Fall, der seinen Ursprung beim Handel mit den Formel-1-Rechten haben könnte. Im Visier der Ermittler ist Gerhard Gribkowsky. Der frühere Manager der Bayerischen Landesbank (BayernLB) soll die Herkunft von 50 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 37,5 Millionen Euro) erklären, die angeblich von den britischen Virgin Islands und aus Mauritius auf seine Konten geflossen sind.

Nach einem Bericht der 'Süddeutschen Zeitung' wurde die Staatsanwaltschaft Ende vergangenen Jahres hellhörig, als Gribkowski nicht erklären konnte - oder wollte - woher er das Kapital in Höhe von 25 Millionen Euro für seine österreichische "Sonnenschein"-Stiftung habe. "Die Bayerische Landesbank wurde umgehend aufgefordert, eigene Ermittlungen anzustellen", heißt es aus dem bayerischen Finanzministerium.

Gerüchten zufolge könnte das Geld als "Freundschaftszahlung" im Zuge des Verkaufs der Formel-1-Rechte 2005 an das Unternehmen CVC geflossen sein. Damals saß Gribkowski in Diensten der BayernLB als führender Mann mit am Verhandlungstisch, er wollte ursprünglich gar nicht verkaufen. Die Landesbank hatte damals im Zuge der Kirch-Pleite Anteile am Formel-1-Geschäft übernommen.

"Das ist eine Spekulation, daran kann ich mich im Moment nicht beteiligen", wird Gribkowski von der 'SZ' zitiert. Der Manager aus Norddeutschland will sich offenbar erst im Zuge der weiteren Ermittlungen gegenüber der Staatsanwaltschaft äußern. Interessantes Detail: Die "Sonnenschein"-Stiftung von Gribkowski hat nominell den Zweck "Gribkowsky und von ihm benannte Begünstigte zu versorgen".

Fotoquelle: xpb.cc

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