Stefano Domenicali kann dem Sparkus der Teamvereinigung sehr viel abgewinnen

Formel 1 2011

— 16.01.2011

Domenicali: Der FOTA-Sparkurs als Ansporn

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali über den "richtigen Weg" zur Einsparung von Kosten in der Formel 1: "Abkommen müssen respektiert werden"

Das Budget der Formel-1-Teams steht in regelmäßigen Abständen im Fokus der Aufmerksamkeit - vor allem, seitdem sich die in der Teamvereinigung (FOTA) engagierten Rennställe auf das kollektive Einsparen der Kosten in der "Königsklasse" verständigt haben. Zuletzt kursierten Spekulationen, wonach die Weltmeister von Red Bull ihren Geldbeutel etwas zu weit aufgemacht haben könnten.

Solche Gerüchte wollte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali am Rande der Wrooom-Medientage in Madonna di Campiglio allerdings nicht kommentieren. "Die FOTA als Organisation hat sicherlich die passenden Werkzeuge, um die notwendigen Überprüfungen oder Einschätzungen vorzunehmen und diese dann bei einem künftigen Treffen zu diskutieren", gibt der Italiener diesbezüglich zu Protokoll.

"Ich kann jedenfalls nur über das reden, was ich weiß. Und ich weiß genau, was wir tun", erläutert Domenicali und merkt an: "Allem Weiteren wird sich die FOTA widmen. Es gibt einige Abkommen, die unterzeichnet wurden. Diese müssen von allen respektiert werden", stellt der Ferrari-Teamchef klar. Dem Kurs der Teamvereinigung kann Domenicali vieles abgewinnen: "Das ist ein toller Ansporn."

"In meinen Augen ist es eine große Errungenschaft der FOTA, den Weg der Kostenreduzierung eingeschlagen zu haben. Wir werden so weitermachen, denn wir respektieren die Richtlinien der FOTA hinsichtlich des Budgets. Die großen Teams - und speziell Ferrari - haben diese Aufgabe akzeptiert. In Bezug auf die Gesamtausgaben in der Formel 1 gehen wir nun den richtigen Weg."

Fotoquelle: xpb.cc

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