Gary Paffett wird einen Tag in Valencia mit dem alten Boliden testen

Formel 1 2011

— 16.01.2011

Paffett: Neuer McLaren im Zeitplan

McLaren-Testfahrer Gary Paffett verteidigt den späten Präsentationstermin des MP4-26 - Mit dem alten Boliden bekommt man ein Verständnis für die neuen Pirelli-Reifen

McLaren wird den neuen MP4-26 erst am vierten Februar in Berlin öffentlich präsentieren. Beim Auftakt der Testfahrten vom 1. bis 3. Februar werden die Chrompfeile noch mit dem Vorgängermodell antreten. Die übrigen Spitzenteams werden alle bereits ihre neuen Boliden einsetzen. McLaren-Testfahrer Gary Paffett hat nun bestätigt, dass der spätere Einsatz schon vor Monaten geplant wurde. Mit der Entwicklung und dem Aufbau sind die Ingenieure nicht im Zeitverzug.

"Wir haben uns den Testplan angesehen und bereits sehr früh entschieden, dass wir mit dem neuen Wagen nicht beim ersten Test ausrücken werden", wird der DTM-Pilot von 'Autosport' zitiert. "Er liegt nicht im Zeitplan zurück. Wir setzen ihn nur nicht beim ersten Test ein." Grund dafür sind die neuen Pirelli-Reifen. Es wird erwartet, dass sich die Pneus im Februar von denen unterscheiden, die beim Test Ende November in Abu Dhabi zum Einsatz gekommen sind.

McLaren kennt das alte Modell sehr genau. Wenn jetzt mit den Reifen eine neue Komponente montiert wird, kann man diese besser einschätzen und Variablen ausschließen. Das ist der Plan der McLaren-Ingenieure. Dazu wird auch der Abtrieb des Wagens reduziert, denn 2011 geht durch das Verbot des Doppeldiffusors etwas Anpressdruck verloren.

"Wir nutzen den ersten Test, um die Pirelli-Reifen mit dem alten Auto zu probieren", bestätigt Paffett. "Die Jungs kennen dieses Auto. Wenn sie also die Pirellis mit dem alten Auto fahren, dann bekommen sie ein genaues Verständnis der Reifen. Ich glaube, wir werden den Anpressdruck auf das Level einstellen, mit dem wir 2011 fahren werden. Dieses ist natürlich etwas geringer, denn der Doppeldiffusor ist verboten.

Paffett wird nur einen Tag lang im Einsatz sein. "Ich werde in Valencia mit dem alten Auto fahren. Die Stammpiloten absolvieren die ganz Testarbeit mit dem neuen Boliden. Ich werde damit nur einen Aerodynamiktest absolvieren. Die Testzeit ist so limitiert, dass die Einsatzfahrer jede Minute brauchen, um das Auto auf ihre Bedürfnisse einzustellen."

Fotoquelle: xpb.cc

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