Martin Whitmarsh ist mit Lewis Hamilton und Jenson Button sehr zufrieden

Formel 1 2011

— 18.01.2011

Whitmarsh: "Alle beneiden uns um Hamilton und Button"

McLaren-Boss Martin Whitmarsh ist davon überzeugt, dass sein Team die beste Fahrerpaarung der Formel 1 stellt

McLaren war mit großen Erwartungen in die vergangene Saison gestartet, schließlich hatte man mit Jenson Button und Lewis Hamilton die Formel-1-Weltmeister der beiden vorangegangenen Jahre unter Vertrag. Doch beim Saisonfinale in Abu Dhabi nahm das Team nur eine Statistenrolle ein, Hamilton hatte bei der Titelfahrt von Sebastian Vettel ohnehin nur noch theoretische Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh ist aber dennoch davon überzeugt, dass seine Mannschaft "ohne den Hauch eines Zweifels" die stärkste Fahrerpaarung in der Formel 1 aufbietet. "Ich vermute sogar, dass uns jedes Team um sie beneidet - darunter auch Red Bull, Ferrari und Mercedes-Benz", sagte Whitmarsh gegenüber 'Formula1.com'.

Ein Blick in die Statistik zeigt, was der McLaren-Boss meint: 23 Grand-Prix-Siege, 25 Pole-Positions und 67 Podestplatzierungen vereinen die beiden Engländer auf sich. Zudem kommen die beiden Champions gut miteinander aus. Deshalb denkt Whitmarsh auch nicht daran, künftig einen der beiden Fahrer mit dem Nummer-eins-Status des Teams auszustatten.

"Wir hätten die beiden sicher nicht verpflichtet, wenn sie nicht hätten sicher sein können, dass sie gleich behandelt werden", sagte der Teamchef, der damit trotz der Abschaffung des Stallorder-Verbots sämtliche Überlegungen die diese Richtung gar nicht erst aufkommen lässt. "Unser Prinzip der Gleichbehandlung hat für uns in der Vergangenheit funktioniert, funktioniert jetzt, und wird auch in der Zukunft funktionieren."

2011 möchte McLaren wieder ein ernstes Wort um die Titelvergabe in der Formel 1 mitreden. Whitmarsh geht davon aus, dass die drei dominierenden Teams der vergangenen Saison - Red Bull, Ferrari und McLaren - auch in diesem Jahr wieder an der Spitze zu finden sein werden. Doch der Brite traut auch dem Mercedes-Team um Ross Brawn eine Menge zu: "Es wäre keine Überraschung, wenn sie 2011 eine größere Herausforderung als noch 2010 darstellen würden."

Fotoquelle: xpb.cc

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