Pedro de la Rosa möchte der Formel 1 unbedingt erhalten bleiben

Formel 1 2011

— 19.01.2011

De la Rosa: Zukunft weiterhin unklar

Pedro de la Rosa steht nach Abschluss der Pirelli-Testfahrten ohne Job da - Der 39-Jährige würde auch wieder als Ersatzfahrer in der Formel 1 anheuern

Reifenhersteller Pirelli hat seine in Eigenregie durchgeführten Testfahrten im Vorfeld des Formel-1-Einstiegs am Montag in Abu Dhabi abgeschlossen. Ab sofort treiben die zwölf Formel-1-Teams die Entwicklung der neuen Reifen im Rahmen der offiziellen Testfahrten im Februar und März selbst voran, die Arbeit des Pirelli-Testteams ist erledigt. Somit steht nun auch Pedro de la Rosa, der nach seinem Rausschmiss bei Sauber im vergangenen Herbst die Testarbeit bei Pirelli von Nick Heidfeld übernommen hatte, ohne Cockpit da.

"Der Vertrag mit Pirelli endet im Januar", erklärte de la Rosa im Gepräch mit dem katalanischen Radiosender 'Rac1'. "Die Wahrheit ist, dass ich nicht weiß, was als nächstes passiert." Der 39-Jährige möchte auf jeden Fall in der Formel 1 bleiben, zur Not auch als Ersatzfahrer - am liebsten bei einem Team, das über einen eigenen Simulator verfüge und deswegen die eigenen Testfahrer ernst nehme.

Diese Rolle hatte de la Rosa bereits jahrelang bei McLaren inne, doch der Kontakt zu seinem ehemaligen Arbeitgeber ist offenbar eingeschlafen. Er stehe derzeit mit keinem Team in Verhandlungen. Ein mögliches Engagement als Stammfahrer bei HRT, für das de la Rosa zuletzt gehandelt wurde, komme für ihn dagegen nicht in Frage.

Vielleicht greift aber auch Pirelli im Laufe des Jahres noch einmal auf die Dienste des Routiniers zurück. Schließlich steht der Reifenhersteller erst ganz am Anfang seines Formel-1-Comebacks, eventuell ist noch weitere Testarbeit vonnöten. Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery sähe es aber lieber, wenn Neuentwicklungen im Rahmen der Rennwochenenden, womöglich in den Freien Trainings am Freitag, von den Teams ausprobiert würden.

De la Rosa ist sich jedenfalls sicher, dass die Rennen künftig spektakulärer werden - auch aufgrund der neuen Pirelli-Reifen: "Sie haben einen Reifen für die Show entworfen- speziell die supersofte Mischung, die sehr schnell ist, aber auch einen starken Verschleiß aufweist." In jedem Fall seien die Reifen der Italiener ganz anders als die von Bridgestone.

Fotoquelle: Pirelli

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