Michael Schumacher braucht nur ein gutes Auto, glaubt Jos Verstappen

Formel 1 2011

— 21.01.2011

Verstappen: "Schumi" noch immer "scharf wie ein Messer"

Der ehemalige Formel-1-Pilot Jos Verstappen hält nach wie vor große Stücke auf Michael Schumacher und traut dem Mercedes-Fahrer 2011 einiges zu

In weniger als zwei Wochen hat das lange Warten vorerst ein Ende, denn dann gehen die Fahrer und Teams der Formel 1 endlich wieder auf die Strecke. Im spanischen Valencia werden zwar nur Tests gefahren, doch immerhin erhalten Experten und Fans so eine erste Standortbestimmung der diversen Autos. Der frühere Formel-1-Pilot Jos Verstappen freut sich schon sehr auf diese Erprobungsfahrten.

"Die vergangene Saison war es überaus aufregend. Man darf also gespannt sein", schreibt der Niederländer in seiner Kolumne beim 'Telegraaf'. "Bei den Testtagen wird man sehen, wer seine Hausaufgaben gemacht hat. In meinen Augen werden wir 2011 wieder ein Duell zwischen vier Teams erleben: Red Bull, McLaren, Ferrari und Mercedes", meint Verstappen - mit Vorteilen für Red Bull.

Laut dem 38-Jährigen habe das Weltmeister-Team von 2010 nach wie vor "die besten Karten", auch wenn Ferrari-Pilot Fernando Alonso ganz andere Rivalen auf seiner Titelrechnung hat. "Das sind eben Spielchen abseits der Strecke. Ich finde das ganz amüsant zu verfolgen", sagt Verstappen. Dass Alonso ausgerechnet Michael Schumacher als Hauptgegner bezeichnet, überrasche ihn nicht.

"Es ist vollkommen klar, dass ein Rennfahrer von Schumachers Kaliber sein Talent nicht einbüßt. Er kann sicher um die WM fahren, wenn man ihm nur ein Auto hinstellt, das seinem Fahrstil entspricht", gibt der ehemalige Benetton-Teamkollege des Deutschen zu Protokoll und merkt an: "Schumacher ist zwar schon 42 Jahre alt, aber das sollte okay sein. Er ist noch immer so scharf wie ein Messer."

Zudem könnten "Schumi" die neuen Reifen zugute kommen: "Pirelli wurde mit der Aufgabe bedacht, einen größeren Reifenverschleiß herbeizuführen, damit die Autos während eines Rennens öfter an die Box kommen müssen. Das ist keine schlechte Idee, denn je mehr Boxenstopps, umso wichtiger wird die Strategie und umso interessanter wird die Geschichte üblicherweise auch", erklärt Verstappen.

Fotoquelle: xpb.cc

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