Peter Sauber richtet seinen Rennstall kommerziell in Richtung Mexiko aus

Formel 1 2011

— 31.01.2011

Sauber: 2010 war "eines der schwierigsten Jahre"

Mit dem Sauber-Ferrari C30 wollen die Schweizer wieder in vordere Formel-1-Regionen - Peter Sauber: "Veränderungen mit Augenaß vorgenommen"

Für Sauber kann es in der Saison 2011 eigentlich nur bergauf gehen. Die Schweizer hatten zum Jahresstart 2010 viele Zuverlässigkeitssorgen, der Speed des Autos war weit von den guten Ergebnissen der Wintertests entfernt. Am Ende stand man nur auf Rang acht der Konstrukteursmeisterschaft - eine herbe Enttäuschung. Aber in Hinwil herrscht wieder Aufbruchstimmung. Mit dem neuen C30 soll alles besser werden.

"Wir wollen regelmäßig in die Punkte fahren und unsere Position in der WM klar verbessern", gibt Teamchef Peter Sauber die Marschroute für 2011 vor. "2010 war das 41. Jahr unserer Unternehmensgeschichte und eines der schwierigsten." Selten zuvor habe man so viele Pannen erlebt wie an den ersten Rennwochenenden des vergangenen Jahres.

"Aber wir haben uns in der zweiten Saisonhälfte gesteigert", sagt Sauber. "Wir haben mit Augenmaß strukturelle Veränderungen vorgenommen. Das Engagement von James Key als Technischem Direktor hat bereits im Verlauf der zurückliegenden Saison Früchte getragen, und er zeichnet nun für die Entwicklung des Sauber-Ferrari C30 vertantwortlich."

Sauber hatte den Briten Key bei Force India abgeworben. Es ruhen große Hoffnungen auf dem anerkannten Ingenieur. Die Motorensorgen des Jahres 2010 haben das Verhältnis zu Ferrari nicht dauerhaft belastet. Im Gegenteil: Weil Sauber auch KERS aus Maranello bezieht, arbeitet man noch enger zusammen. Die Schweizer bekommen das gleiche Technikpaket aus Italien wie Toro Rosso.

"Parallel ist es uns gelungen, die Saison 2011 unternehmerisch zu sichern", sagt Sauber, der in den vergangenen Tagen viele neue Deals verkünden durfte. Am wichtigsten ist sicherlich die neue Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Telekommunikationsrisen Telmex. "Das ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch etwas, worauf wir stolz sein können", sagt der Teamchef, der Kamui Kobayashi und Neuling Sergio Perez in die 20 Rennen des Jahres schickt.

Fotoquelle: xpb.cc

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