Sebastian Vettel geht in diesem Jahr mit der Startnummer eins in die Rennen

Formel 1 2011

— 01.02.2011

Vettels neue Waffe: Red Bull RB7

Das Weltmeisterteam Red Bull geht mit dem neuen RB7 in die Saison: Titelverteidigung das klare Ziel 2011 - Sebastian Vettel: "Es geht wieder von vorne los"

Kurz vor dem Testauftakt in Valencia hat Red Bull seinen neuen Boliden fr Weltmeister Sebastian Vettel und dessen Teamkollegen Mark Webber vorgestellt. Der neue RB7 soll eine Fortsetzung der Erfolge mit dem Vorgngermodell ermglichen. Der letztjhrige RB6 war ber die gesamte Saison teils mit Abstand das schnellste Auto im Formel-1-Starterfeld gewesen.

Der neue Bolide, der wie im Vorjahr mit einem Triebwerk von Renault ausgestattet ist, zeigt nur wenige auffllige Neuerungen. Die Nase ist entsprechend dem diesjhrigen Trend recht hoch angesetzt, die gesamte Front lsst viel Raum fr einen umfassenden Luftfluss unter das Auto. So soll die Effektivitt des Diffusors erhht werden, der ab dieser Saison nur noch einlagig sein darf.

Am Heck fllt zunchst eine schlichte Heckflgel-Konstruktion ins Auge. Designer Adrian Newey hat sich hier offenbar auf das Wesentliche konzentriert. Positiver Nebeneffekt: Hinter der immer noch recht groen Motorabdeckung ist viel Platz, sodass dort ein recht ungehinderter Luftstrom anliegen drfte. Bezglich der Aufhngungen bleibt Red Bull auch 2011 am Heck beim Konzept der Zugestreben.

Um genau 8:36 Uhr zeigte das Weltmeisterteam den neuen Wagen in der Boxengasse von Valencia. "Am Ende des vergangenen Jahres war ich ausgelaugt und brauchte eine Pause", so Vettel. "Aber jetzt habe ich meine Erholungsphase gehabt und freue mich wieder auf die Action. 2010 liegt hinter uns. Ich bin sehr stolz auf das Jahr, aber nun ist 2011 und wir haben den nchsten Job zu erledigen. Es geht wieder von vorne los."

Die neue Aufgabe findet unter neuen Voraussetzungen statt. Die Formel 1 erlebt die Rckkehr von KERS, neue Reifen kommen von Pirelli, ein verstellbarer Heckflgel soll Action bringen und viele technische Kniffe von 2010 sind mittlerweile verboten. "KERS kennen wir aus dem Jahr 2009 schon, aber der Heckflgel ist bisher noch eine groe Unbekannte", meint der Heppenheimer.

"Niemand ist mit einem solchen Flgel bisher gefahren. Man kann nicht abschtzen, wie er funktionieren wird. Wird berholen dadurch einfach nur ermglicht, was das Ziel ist, oder wird es zu einfach und knstlich? Niemand mchte, dass so etwas eintritt", erklrt Vettel, der den neuen RB7 am Dienstag erstmals auf der Strecke bewegen wird.

"Bezglich KERS stellt sich die Frage, wie gut und effizient unser System sein wird. Es geht dabei nicht nur um die Leistung, sondern auch um das Aufladeverhalten in den Bremszonen und die Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Autos. 2009 hatten die Teams mit KERS einen kleinen Vorteil, aber man muss wirklich hart dafr arbeiten."

"Letztlich ist es nur eine Variable unter vielen", meint Vettel. "Wir haben in diesem Jahr andere Reifen und mssen mal abwarten, wie man damit umgehen muss. Man muss sich anpassen, den Fahrstil auf die neuen Refen abstimmen. Letztlich geht es uns so jedes Jahr, wir kommen damit zurecht. Eigentlich ist es gut, denn das hlt einen in Schwung."

Fotoquelle: Red Bull

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