Mark Webber war am Donnerstag deutlich langsamer als Adrian Sutil (r.)

Formel 1 2011

— 03.02.2011

Webber in Valencia: Guter Auftakt, viel gelernt

Am Donnerstag hat Mark Webber den RB7 ganz für sich allein und spricht anschließend von einem "produktiven Tag"

Nachdem er am Dienstag noch zuschauen musste, durfte Mark Webber am Mittwochnachmittag erstmals den neuen Red Bull RB7 auf der Rennstrecke ausprobieren. Doch wegen technischer Probleme, unter anderem beim Umbau der Pedale von Sebastian Vettels Konfiguration zu Webbers, blieben dem Australier nur rund 40 Minuten Trainingszeit.

"Bei Sebastian lief das Auto perfekt, warum sollte es bei mir dann anders sein?", meinte Webber noch vor seinem Longrun am Donnerstag."Manchmal hat mein kleines Problemchen, aber man muss auch wissen, dass es sich dabei um Hightech-Maschinen handelt. Die kleinsten Dinge können manchmal die größten Unterschiede ausmachen."

Am Donnerstag hatte Webber das Nachfolgermodell des letztjährigen Weltmeisterautos dann ganz für sich alleine - und spulte problemlos 105 Runden auf dem Circuit Ricardo Tormo ab. "Das war heute der erste gute Longrun für mich, wir haben also viel gelernt", sagte Webber anschließend. "Es gibt da draußen ein paar schnelle Autos, aber für uns war das ein guter Testabschluss."

Vor allem Robert Kubica beeindruckte am Donnerstag im neuen Renault R31 mit schnellen Rundenzeiten. Mit 1:13.144 Minuten fuhr der Pole die schnellste Runde der gesamten Testwoche. Webber fehlten auf diese Zeit in dessen bester Runde knapp acht Zehntelsekunden (1:13.936). Teamkollege Vettel war auf seiner schnellsten Runde am Mittwoch rund 0,3 Sekunden schneller (1:13.614).

"Wir hatten einen guten ersten Tag und einen guten dritten Tag - Tag zwei war nicht so produktiv", fasste der 34-Jährige die Testfahrten in Valencia zusammen. "Unterm Strich hat das Team einen atemberaubenden Job gemacht. Das Auto zum ersten Test hinzubekommen und direkt vom Start weg dieses Pensum abgespult zu haben, ist beeindruckend."

"Es war ein ermutigender Auftakt", ergänzte Renningenieur Ian Morgan. "Die Standfestigkeit war gut und die Leistung war anständig. Das ist eine gute Grundlage für die Entwicklung bis zum ersten Rennen dieser Saison." Die nächsten Testfahrten beginnen am 10. Februar in Jerez.

Fotoquelle: xpb.cc

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