Bernie Ecclestone wird vermutlich in diesem Jahr nach Melbourne reisen

Formel 1 2011

— 07.02.2011

Melbourne: Ecclestone zu klärenden Gesprächen?

Bernie Ecclestone will entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten nach Melbourne reisen - Treffen mit kritischem Bürgermeister möglich

In den vergangenen Jahren hat Bernie Ecclestone um den Grand Prix von Melbourne oft einen großen Bogen gemacht. In diesem Jahr will der Brite aber offenbar nach Australien reisen. Womöglich auch, um nach den Streitereien um die enormen Defizite des Rennens im Albert Park ein weiteres Machtwort zu sprechen.

"Ich bin sicher, dass es Herrn Ecclestones Absicht ist, in diesem Jahr in Melbourne zu sein", wird eine Sprecherin des Formel-1-Bosses von der 'Herald Sun' zitiert. Der Brite soll sich vor Ort in Bild von der Stimmung machen. In den vergangenen Wochen war es vor allem Melbournes Bürgermeister Robert Doyle gewesen, der sich kritisch über das Formel-1-Rennen im Albert Park geäußert hatte.

Hintergrund sind die anhaltend hohen Defizite des Grand Prix, die stets von den Steuerzahlern abgefangen werden müssen. Im vergangenen Jahr schrieb man Verluste in Höhe von umgerechnet rund 37 Millionen Euro. Doyle rechnet damit, dass es 2011 über 50 Millionen Euro sein könnten. Der Bürgermeister stellte - trotz gültigen Vertrages bis 2015 - die Zukunft des Rennens nach 2011 öffentlich in Frage.

"Wenn sich Herr Ecclestone mit mir treffen möchte, wenn er in Melbourne ist, dann wäre ich hoch erfreut", so Doyle. Die beiden hatten sich in den zurückliegenden Tagen ein Wortgefecht über die Medien geliefert. Ecclestone hatte auf die kritischen Doyle-Aussagen harsch reagiert. "Wenn ihr den Grand Prix nicht mehr wollt, dann gibt es genügend andere Interessenten", so der Formel-1-Boss.

Ecclestone war seit drei Jahren nicht mehr beim Rennen in Australien. Für die neue Auflage des Grand Prix in Melbourne steht der Brite ebenso auf der Gästeliste wie seine Lebensgefährtin Fabiana Flosi und die beiden Töchter Tamara und Petra Ecclestone. "Um die Einladungen geht es sowieso nicht", sagt Eventmanager Andrew Westacott. "Es ist letztlich eigentlich ohnehin sein Event. Er ist jederzeit willkommen."

Fotoquelle: xpb.cc

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