Adrian Sutil traut sich in der kommenden Saison auch ein Podium zu

Formel 1 2011

— 08.02.2011

Sutil traut sich ersten Podestplatz zu

2011 soll endlich der Durchbruch gelingen: Adrian Sutil nimmt sich viel vor und möchte in der kommenden Saison seinen ersten Podestplatz erobern

Als letztes Team stellt Force India heute in London sein 2011er-Auto vor, doch Adrian Sutil ist trotz dieser Verzögerung optimistisch, dass ihm in der kommenden Saison eine weitere Steigerung gelingen wird. Vierte und fünfte Plätze hat er im Laufe seiner vierjährigen Grand-Prix-Karriere schon errungen, im fünften Jahr soll aber endlich das erste Podium her.

"Ich bin jederzeit bereit für die großen Erfolge und ich hoffe natürlich, dass sie bald kommen werden", erklärt Sutil im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Besonders mit Force India, mit denen mich natürlich sehr viel verbindet. Es ist mein erstes Team, ich fühle mich hier sehr wohl. Vijay Mallya und ich haben die gleichen Ziele: Ich will ganz nach oben, er will mit seinem Team nach ganz oben. So ergänzen wir uns gut und ich hoffe, dass uns bald ein großer Wurf gelingen wird."

Sutil glaubt an seine Chance

"Mir ist schon klar, dass das hohe Ziele sind, weil man dafür die Großen schlagen muss. Verglichen damit sind wir immer noch ein kleines Team, aber es ist auch nicht unmöglich", gibt er sich selbstbewusst und kündigt an: "Ein Podium ist auf jeden Fall drin. Ich war schon ein paar Mal nahe dran. Monza und Platz vier war mein bisher bestes Ergebnis, da bin ich ganz knapp am Podium vorbeigeschrammt."

"Im letzten Jahr", fährt er fort, "hatte ich noch einige andere gute Resultate - zweimal Fünfter, einmal Sechster. Das ist alles nicht so weit weg. Deswegen wird es jetzt langsam Zeit!" Force India konnte sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern, stand 2009 in Spa-Francorchamps mit Giancarlo Fisichella sogar schon auf Pole-Position und dem Podium. Allerdings hat Technikchef James Key die Truppe aus Silverstone seither in Richtung Sauber verlassen.

Dass das Team die erste Testwoche in Valencia noch ohne das neue Auto absolviert hat, hat laut Sutil "zwei Seiten: Natürlich will man das neue Auto so schnell wie möglich ausprobieren, jeder Test ist sehr wichtig. Andererseits verliert man, speziell zu Beginn, möglicherweise ein wenig Zeit, wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert. Dann muss man warten." Daher könne es unter Umständen sogar besser sein, erst auf die Teststrecke zu gehen, wenn das Auto wirklich fertig ist.

Spätes Debüt hat Vor- und Nachteile

"Klar, wir werden unser neues Auto auch irgendwann bringen und werden dann vielleicht auch diese Wartezeit haben, weil irgendetwas nicht sofort funktioniert. Speziell am ersten Testtag fährt man ganz selten die maximale Rundenzahl", gesteht der 28-jährige Deutsche vor der heutigen Präsentation des neuen VJM04. "Aber das Positive in Valencia war, dass ich das Auto schon kannte und mich komplett auf die neuen Reifen konzentrieren konnte."

"Normal ist das Auto neu, das Regelwerk ist neu, alles verhält sich ganz anders - und dann sind auch noch die Reifen neu. Da ist man dann mit so vielen neuen Dingen auf einmal konfrontiert, sodass die Sache schon schwierig wird", erläutert Sutil. "Jetzt weiß ich genau, wie sich das alte Auto mit den neuen Reifen verhält, jetzt habe ich also auch einen sehr genauen Maßstab, wie sich das neue Auto mit den neuen Reifen verhalten muss."

Fotoquelle: xpb.cc

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