Sebastian Vettel kann vom Formel-1-Fahren kaum genug bekommen

Formel 1 2011

— 09.02.2011

Vettel und die Faszination Formel 1

Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel schätzt das unbeschreibliche Gefühl, ein Formel-1-Auto zu fahren, wäre aber auch liebend gerne ein Fahrrad-Kurier

Es ist der Traum vieler ambitionierter Formelpiloten: Eines Tages den Aufstieg in die Formel 1 schaffen und schließlich auch den WM-Titel erobern - für Sebastian Vettel wurde eben dieser Wunsch wahr. Der deutsche Rennfahrer setzte sich im vergangenen Jahr gegen seine Konkurrenten durch und wurde dadurch im Alter von nur 23 Jahren zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten.

Trotz dieser herausragenden Erfolge ist es der Rennsport an sich, der Vettel am meisten fasziniert: "Es ist etwas ganz anderes, als ein normales Auto zu fahren", beschreibt der Red-Bull-Pilot seine Tätigkeit im Cockpit. "Es ist allerdings viel sicherer. Man hat das Auto immer am Limit der Balance und du kannst somit richtig fühlen, was es macht. Es ist ein bisschen wie Ski- oder Snowboardfahren."

Das wahre Gefühl, das man als Formel-1-Fahrer an Bord seines Fahrzeugs verspüre, könne man aber "leider unmöglich" näher erläutern, meint Vettel. "Es macht einfach unglaublich viel Spaß." Speziell, wenn man wie der 23-Jährige auf der Überholspur unterwegs ist und wie 2010 einige Rennerfolge einfahren kann. "Ich erinnere mich aber nicht nur an Rennen, die ich gewonnen habe."

"Ich liebe es einfach, Rennen zu fahren - und jedes Rennen hat seine eigene Geschichte", findet Vettel und merkt an: "Oft erinnerst du dich auch an Rennen, die furchtbar schief gegangen sind. Das ist aber gut, denn daraus lernt man", meint der Formel-1-Titelverteidiger. Eine Story für sich sind auch die diversen Helmdesigns von Vettel, der in seinem WM-Jahr viele Varianten an den Start brachte.

"Es ist eigentlich ziemlich normal, an den Wochenenden verschiedene Helme zu tragen, weil sie durch den ganzen Schweiß oft nass sind und trocknen müssen", sagt der Deutsche. "Ich experimentiere aber auch gerne mit verschiedenen Designs. Ich glaube, in dieser Saison 2010 waren es alleine acht verschiedene. Ich mag Abwechslung, doch vom Inneren gesehen bleibt es sowieso immer gleich."

Abwechslung stünde auch bei einem seiner großen Träume auf dem Programm, denn Vettel würde auch liebend gerne einmal einen vollkommen anderen Beruf ausüben - zumindest für kurze Zeit. "man sollte niemals aufhören, zu träumen", meint der amtierende Weltmeister und fügt abschließend hinzu: "Ich wäre wirklich gerne mal Fahrrad-Kurier in einer großen Metropole. Das stelle ich mir witzig vor."

Fotoquelle: xpb.cc

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