Frank Williams wird auch nach dem Börsengang das Sagen im Team haben

Formel 1 2011

— 09.02.2011

Williams-Aktien sollen 72 Millionen Euro bringen

Details zum anstehenden Börsengang von Williams: Rennstall-Aktien zum Ausgabepreis zwischen 24 und 29 Euro

Ab Anfang März werden Williams-Anteile an der Frankfurter Börse gehandelt. Der britische Traditionsrennstall will sich mit dem Börsengang nach eigener Aussage nicht frisches Geld für anstehende Investitionen beschaffen, sondern die Zukunft langfristig absichern. Nun gibt es weitere Details zu dem bislang in der Formel 1 einzigartigen Schritt.

27,39 Prozent des gesamten Unternehmens sollen schrittweise auf den Markt gebracht werden, die Mehrheit bleibt bei Rennstallgründer Frank Williams. Die einzelnen Aktien sollen zum Ausgabepreis zwischen 24 und 29 Euro auf den Markt kommen, rund 72 Millionen Euro sollen im ersten Schritt kassiert werden. Auf Grundlage des Mittelwerts (26,50 Euro) ergibt sich ein Gesamtwert des Unternehmens von 265 Millionen Euro.

Die Williams-Aktien werden zukünftig in Frankfurt unter der Wertpapierkennnummer (WKN) A1H6VM gehandelt. Interessenten können entsprechende Anteile ab sofort über die Bank am Bellevue und die Baader Bank zeichnen. "Dieser Börsengang eröffnet ein neues Kapitel in der Firmengeschichte", sagt Frank Williams, dessen jahrelanger Teampartner Patrick Head einen Großteil seiner Anteile abgeben wird.

"Unsere Zunkunft als unabhängiges Team wird somit gesichert. Wir verschaffen uns eine Basis für weiteres Wachstum", erklärt der Teamchef. "Ich kenne Frank seit über 40 Jahren. Er hat sein Unternehmen immer effizient betrieben", unterstützt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone die Werbung für Williams-Anteile. "Er wollte nie an Hersteller oder andere große Unternehmen verkaufen. Wenn ich Anteile kaufen dürfte, dann würde ich es tun."

In einer Mitteilung zählt man noch einmal die wichtigen Eckdaten des Unternehmens auf: Gewinne in den vergangenen drei Jahren, Budget für 2011 gesichert, zukunftsträchtige Forschung im Bereich Hybridtechnik. "In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam an der Zukunftssicherung der Formel 1 gearbeitet, nun kümmern wir uns um unsere eigene Zukunft", sagt Geschäftsführer Adam Parr. "Es ist an der Zeit, dass wir unser Unternehmen in diesem sich schnell verändernden Markt für die Zukunft absichern."

Fotoquelle: xpb.cc

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