Renault-Teamchef Eric Boullier gewährt den Fahrer auch zukünftig Freiheiten

Formel 1 2011

— 11.02.2011

Renault: Fahrer bekommen auch in Zukunft Freiheiten

Der schwere Rallyeunfall von Robert Kubica ändert nichts an der grundsätzlichen Renault-Haltung: "Wilde Tiere" an der langen Leine

Das Renault-Team musste sich nach dem schweren Unfall von Starpilot Robert Kubica viel Kritik anhören. Man dürfe seinen Piloten keine Freizeitbeschäftigungen gestatten, die möglicherweise große Gefahren beinhalten - vor allem nicht in der wichtigen Testphase vor der Saison. Diese Hinweise prallen an Renault-Teamchef Eric Boullier jedoch ab. Der Kubica-Crash ändert nichts an der Meinung des Franzosen.

"Tut mir leid, aber ich bleibe bei meinem Standpunkt", so Boullier am Rande der Testfahrten in Jerez. "Ich bin ein Rennsportverrückter und ich kenne Robert seit fünf oder sechs Jahren. Er ist eben ein echter Racer. Er ist wie ein wildes Tier. Wenn du ihn in einen Käfig sperren würdest, dann würde er durchdrehen. Darum lassen wir ihn gewähren. Er liebt eben Kartsport, Rallye und Formel 1."

Von vielen Seiten war Boullier für diese Haltung kritisiert worden. "Jeder kann seine eigene Meinung haben", so der Renault-Teamchef. "Letztlich tun wir aber das, was wir für Team und Fahrer für das Beste halten. Es ist sehr unglücklich und traurig, dass er nun im Krankenhaus liegt. Aber kurz bevor er in dieser einen Kurve abflog war er noch der glücklichste Mensch der Welt."

Fotoquelle: xpb.cc

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