Heidfeld gab in Jerez eine Visitenkarte ab, um Kubica-Ersatzmann zu werden

Formel 1 2011

— 12.02.2011

"Sehr positiv": Renault mit Heidfeld zufrieden

Teamchef Eric Boullier betrachtet den Einstand von Nick Heidfeld bei Renault als "sehr positiv" und ist auch mit der Performance des R31 zufrieden

Eigentlich war schon vor dem heutigen Testtag in Jerez de la Frontera fast klar, dass sich Renault bei der Vergabe des vakanten Kubica-Cockpits fr Nick Heidfeld entscheiden wrde. Der deutsche Routinier meisterte seine "Prfungsfahrt" dann auch tatschlich mit Bravour und sorgte mit der Tagesbestzeit sogar fr eine unerwartete Schlagzeile.

Eric Boullier ist mit seiner Performance vollauf zufrieden: "Wir hatten heute Gelegenheit, Nick im Auto zu sehen, und haben eine umfassende Bewertung durchgefhrt", berichtet der Teamchef. "Unser erster Eindruck ist sehr positiv. Er hat gut mit dem Team zusammengearbeitet, gutes Feedback gegeben und das Auto whrend des Tages verbessert. Wir haben 86 Runden zurckgelegt und die Zeiten sind ermutigend, was wir nicht zuletzt Roberts und Witalis anfnglichem Feedback und der harten Arbeit des Teams zu verdanken haben."

Heidfeld kam auf eine Bestzeit von 1:20.361 Minuten und war damit um mehr als zwei Sekunden schneller als zuvor Witali Petrov. Dabei ging der Deutsche nicht nur auf Zeitenjagd: Am Vormittag standen kurze bis mittellange Runs auf dem Programm, um die Balance zu verbessern, am Nachmittag testete er aber auch die vier Pirelli-Reifentypen und fhrte im Zuge von Longruns aerodynamische Evaluierungen durch, unter anderem des innovativen Auspuff-Unterboden-Systems.

"Es ging vor allem darum", erklrt Chefingenieur Alan Permane, "dass sich Nick im Auto wohlfhlt und er so viel wie mglich zum Fahren kommt. Er hat sich schnell auf das Auto und die Systeme eingestellt. Zu Beginn haben wir mit dem Setup herumgespielt und ein paar Dinge verndert, etwa die Gewichtsverteilung sowie den Radsturz - wegen der Pirelli-Reifen. Leider wurden wir am Nachmittag von einigen roten Flaggen unterbrochen, daher konnten wir die geplanten Longruns nicht abschlieen."

Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Heidfeld konnte nicht nur mit guten Rundenzeiten berzeugen, sondern brachte sich auch aktiv in die Entwicklungsarbeit des Teams ein. Zudem scheint er mit dem R31 auf Anhieb gut zurechtzukommen. Dennoch soll morgen Bruno Senna zum Einsatz kommen. Zumindest hat das Renault-Team eine entsprechende Ankndigung bisher nicht revidiert.

Fotoquelle: xpb.cc

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