Glaubt, dass zu viel Show der Formel 1 auch schaden kann: Sebastian Vettel

Formel 1 2011

— 13.02.2011

Vettel kritisiert Show-Bestrebungen der Formel 1

Zu viel Show kann der Formel 1 auch schaden, findet Sebastian Vettel und nimmt die Zuschauer dafür zum Teil in die Verantwortung

Seit vielen Jahren sind mangelnde Überholmanöver in der Formel 1 ein Thema, das die Öffentlichkeit beschäftigt. Dementsprechend haben die Verantwortlichen mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen versucht, darauf zu reagieren und das Überholen wieder einfacher zu gestalten. Wirklich gegriffen hat bisher aber nichts.

Für die 2011 haben sich Teams und FIA darauf verständigt, mit der Rückkehr des Hybridsystems KERS und dem beweglichen Heckflügel zwei Überhol-Knöpfe am Lenkrad einzuführen, die für mehr Spannung sorgen sollen. Viele Fahrer stehen diesen Regeländerungen jedoch kritisch gegenüber, weil dadurch ihrer Meinung nach der Geist des Rennfahrens entstellt und das Spektakel zu sehr künstlich aufgeblasen wird.

Weltmeister Sebastian Vettel nimmt diesbezüglich auch die Zuschauer in die Pflicht: "Ich sehe eine Gefahr darin, dass die kleine Raupe Nimmersatt vor dem Fernseher sitzt und sich immer mehr Unterhaltung wünscht. Deswegen geht die Formel 1 immer radikalere Wege", analysiert er im 'Spiegel'. "Es wird immer mehr investiert, damit die Show besser und besser wird. Ich frage mich, ob das notwendig ist."

Zudem klagen einige Fahrer nach den bisherigen Wintertests darüber, dass sie das Bedienen der neuen Knöpfe und das richtige Timing zu komplex finden. Theoretisch könnte das sogar zum Sicherheitsthema werden, doch dann würde die Fahrergewerkschaft mobil machen: "Sobald ein kritischer Punkt erreicht wäre, würden wir uns zusammensetzen und beratschlagen. Es geht um unsere Sicherheit", sagt Vettel.

Fotoquelle: xpb.cc

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