Fernando Alonso und Ferrari machten bei den Tests einen starken Eindruck

Formel 1 2011

— 14.02.2011

Lauda: Red Bull und Ferrari an der Spitze

Ex-Formel-1-Weltmeister Niki Lauda sieht bei Mercedes noch Aufholbedarf - Mark Webber lästert nach Schumacher-Bestzeit: "Eine Runde für Deutschland"

Halbzeit in der wichtigen Saisonvorbereitung. Nach den Testfahrten im spanischen Jerez liegen nun nur noch acht weitere Testtage in Barcelona und Bahrain vor den Teams. Zwar sind die Rundenzeiten der bisherigen Probefahrten nur sehr schwierig zu bewerten, aber es hat sich offenbar bereits eine erste Tendenz abgezeichnet.

"Red Bull und Ferrari sind derzeit an der Spitze", sagt Niki Lauda in der 'Bild'. Der Österreicher steht mit dieser Einschätzung nicht allein da. "Beide Teams waren von Anfang an schnell - das ist immer ein Indiz, dass es ein gutes Jahr wird. McLarens neues Auto steckt voller Ideen und macht einen guten Eindruck", bilanziert der Ex-Weltmeister.

Die Tagesbestzeiten von Renault und Williams sowie das Glanzlicht von Michael Schumacher am vergangenen Freitag ignoriert Lauda. "Das war wohl eine kleine Show für Deutschland", winkt Mark Webber angesichts der Mercedes-Bestzeit ab. "Wenn man seinen Rundenverlauf anschaut, dann muss Schumacher die superweichen Reifen gefahren sein. Die sind zwar viel schneller, aber sie halten nur eine Runde."

"Wir haben nichts Besonderes gemacht, um Bestzeit zu fahren, sondern nur unser normales Programm abgespult", kontert Schumacher. Allerdings kann "normales Programm" auch jederzeit bedeuten, dass man mit recht leerem Tank und frischen weichen Reifen eine schnelle Runde markieren möchte. Immerhin gehört ein Qualifyingrun zu jeder Simulation eines Rennwochenendes.

"Mercedes muss zwei Schritte machen, um an diese Teams heranzukommen. Noch kann man nicht sagen, ob sie das schaffen", meint Lauda angesichts der Eindrücke aus Valencia und Jerez. Der Ball liege eindeutig beim Team. "Der Michael weiß schon noch, wie es geht. Das hat man am Ende des letzten Jahres gesehen. Er wird aggressiv sein. Der Rest hängt vom Auto ab", sagt der dreimalige Formel-1-Weltmeister.

Fotoquelle: xpb.cc

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