Robert Kubica wird vermutlich auch die kommenden Monate in Italien verbringen

Formel 1 2011

— 15.02.2011

Kubica plant Rehabilitation in Italien

Laut seinem Manager setzt Kubica auch in der Rehabilitationszeit auf die Santo-Corona-Klinik, Meldungen über eine Verschlechterung seien unwahr

Robert Kubica muss nach seinem schweren Rallyeunfall nur noch eine Operation am Mittwoch über sich ergehen lassen, ehe er mit der langwierigen Rehabilitation beginnen kann. Diese wird der 26-Jährige, der derzeit im Santo-Corona-Krankenhaus liegt, nicht in seiner Heimat, sondern in Italien antreten. Das bestätigte sein Manager Daniele Morelli gegenüber 'IVG.it'.

"Morgen haben wir ein Treffen mit dem medizinischen Personal und dann werden wir uns die Situation ansehen", meint Morelli. Er erklärt die Gründe für die Entscheidung, in Italien zu bleiben: "Kontinuität ist der wichtigste Faktor, den wir verfolgen werden. Wir benötigen die maximale Aufmerksamkeit und ich glaube, dass wir hier bleiben werden, denn es gibt keine bessere Lösung."

Kubica vertraut weiterhin auf Santo-Corona-Krankenhaus

Kubica und sein Umfeld sind mit der Betreuung im Krankenhaus offensichtlich sehr zufrieden. Kein Wunder, schließlich waren es die italienischen Ärzte, die nach dem enormen Blutverlust zunächst sein Leben und dann die schwer verletzte rechte Hand retteten. Außerdem spricht der Renault-Pilot perfekt Italienisch, da er in seiner Kartzeit viele Jahre ohne seine Eltern in Italien verbrachte.

"Das Krankenhaus benötigt mit Sicherheit nicht unsere Werbung", sagt Kubicas italienischer Manager. "Im Angesicht der derzeitigen Situation ist es die richtige Entscheidung für Robert, hier zu bleiben. Auch um in regelmäßigem Kontakt mit den Spezialisten und dem medizinischen Personal, das ihn operiert hat, zu bleiben - das ist in einer so heiklen Zeit wie dem Beginn der Rehabilitationsphase wichtig."

Nach den ermutigenden Nachrichten, dass der Pole beeindruckende Fortschritte macht, geriet diese hoffnungsvolle Stimmung zuletzt etwas ins Wanken: In einem Gespräch mit dem polnischen Sender 'TVN 24' hatte Edyta Witas, die Verlobte des Renault-Piloten, berichtet, dass es Kubica wieder etwas schlechter gehe: "Sein Zustand hat sich etwas verschlimmert, sowohl körperlich als auch psychologisch."

Morelli: Berichte über Verschlechterung unwahr

Diese Berichte bezeichnet Morelli jetzt als unwahr: "Es tut mir leid, was passiert ist. Die Information ist absolut falsch und nicht fundiert. Wir liegen ganz normal auf Kurs. Sowohl medizinisch, als auch psychologisch ist seine Verfassung ermutigend, wenn man die zwei schweren Operationen, denen er sich unterzogen hat, in Betracht zieht."

Der Manager bezieht sich dabei auf Informationen aus erster Hand, wie er betont: "Die am Montag durchgeführten medizinischen Untersuchungen haben ein positives Ergebnis gebracht. Am Mittwoch findet die letzte Operation an seinem Ellenbogen statt. Ich habe am Nachmittag lange mit Robert gesprochen. Wir haben gescherzt und nicht nur seinen physischen Zustand und die bevorstehende Erholungsphase besprochen, sondern auch die Tests, die in Jerez in Spanien stattgefunden haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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