Schon Anfang März wird die Formel 1 in Bahrain testen

Formel 1 2011

— 15.02.2011

Lage in Bahrain: Auswärtiges Amt noch gelassen

Während Oppositionelle Aktionen androhen und sich Formel-1-Boss Bernie Ecclestone Sorgen um den Auftakt macht, bleibt man in Berlin noch ruhig

Muss der Formel-1-Auftakt möglicherweise abgesagt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich Bernie Ecclestone aktuell. Die anhaltenden Proteste von oppositionellen Gruppen in Bahrain lassen die Sicherheitslage in und um die Hauptstadt Manama derzeit unberechenbar erscheinen. Angeblich planen Protestler gezielte Aktionen zum Saisonauftakt der Königsklasse, um mit ihren Anliegen weltweit Gehör zu finden.

"Die Gefahr besteht offensichtlich", kommentiert Ecclestone die Situation. Er wolle sich nun zunächst Informationen aus erster Hand verschaffen, um die Lage besser einschätzen zu können. Meist wischt der Formel-1-Boss solche Befürchtungen locker vom Tisch, doch in diesem Fall erlebt man den Briten tatsächlich in Sorge. "Die Welt verändert sich", so Eccelstone über die aktuellen Proteste in der arabischen Welt.

Das Auswärtige Amt in Berlin mahnt schon seit einigen Wochen vor anhaltenden Unruhen in Bahrain. Angesichts der Spannungen sollten Reisende "in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten", heißt es beispielsweise. "Seit Jahresbeginn kommt es in bestimmten Landesteilen und in der Hauptstadt häufig zu Provokationen und Störaktionen von Gruppen Jugendlicher, die die öffentliche Ordnung beeinträchtigen und auf die die Innenbehörden entsprechend reagieren."

Seit Anfang der Woche fließt in Bahrain auch Blut. Mindestens zwei Menschen kamen bei Protestaktionen der Regierungsgegner durch Schüsse der Polizei um. "Wir passen unsere Hinweise laufend an, beobachten die Situation sehr genau", sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. Wie sich die Situation zum ersten Formel-1-Wochenende des Jahres darstellen könnte, sei offen.

"Die politischen Umbrüche von Tunesien und Agypten müssen nicht zwangläufig auch am persischen Golf auftreten", so der Sprecher weiter. Im Rahmen der bisherigen Formel-1-Wochenenden auf der Wüsten-Rennstrecke in Manama hatte sich Bahrain stets weltoffen und modern präsentiert. "Du sorgst in der Startaufstellung in Bahrain für Aufruhr und schon bist du weltweit in den Medien", ist sich Ecclestone der Gefahren bewusst.

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere Formel 1 Themen

News

Top 10: Die meisten Grand-Prix-Starts ohne einen Sieg

News

Das schlechteste Auto, das je einen Grand Prix gewonnen hat?

News

Red Bull: Piloten werden ungeduldig

News

Formel-1-Aus droht: Manor bestätigt erneute Insolvenz

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.