Sofern der Kalender es zulässt, schaut Franchitti gern bei der Formel 1 vorbei

Formel 1 2011

— 17.02.2011

Franchitti sagt di Resta starke Saison voraus

Dario Franchitti ist überzeugt, dass Cousin Paul di Resta dank seiner Intelligenz und Hingabe in seiner ersten Formel-1-Saison für Aufsehen sorgen wird

Der Schotte Dario Franchitti ist nicht nur der amtierende Indy-500-Sieger und IndyCar-Champion. Inzwischen konnte sich der ehemalige Mercedes-DTM-Fahrer die Krone der höchsten US-Formelrennserie bereits dreimal aufsetzen. Das legendäre Indianapolis 500 gewann Franchitti im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nach 2007. Zudem ist er der Cousin des diesjährigen Force-India-Formel-1-Piloten Paul di Resta.

Der 37-Jährige macht aus seiner Begeisterung über den Formel-1-Vertrag seines 13 Jahre jüngeren Cousins keinen Hehl. "Ich habe mich unheimlich für ihn gefreut, als er als Fahrer bestätigt wurde", erinnert sich Franchitti gegenüber 'Scotsman.com' an den Moment der Bekanntgabe di Restas als Stammfahrer im Team von Force India. "Ich bin wirklich stolz auf ihn. Er hat hart dafür gearbeitet", weiß Franchitti.

Gleichzeitig sieht er durch die neue Herausforderung eine Menge zusätzliche Arbeit auf di Resta zukommen. "Jetzt, da er in der Formel 1 angelangt ist, kann er darauf aufbauen. Er kann das Auto verbessern, seinen Teamkollegen (Adrian Sutil; Anm. d. Red.) schlagen, in der Startaufstellung weiter nach vorn kommen - all diese Dinge", spricht Franchitti in den höchsten Tönen von seinem schottischen Landsmann und Cousin.

Genau wie Franchitti Mitte der 90er Jahre verbrachte auch di Resta einige Rennjahre in der DTM und konnte sich in der Saison 2010 gar als Meister kühren. Parallel dazu war er an den Formel-1-Freitagen bereits als Dritter Fahrer für Force India unterwegs. In diesem Winter folgte die Beförderung zum Stammfahrer neben Adrian Sutil.

Dass di Resta abseits der Strecke eher als Mann der leisen Töne gilt, ist für den älteren Cousin kein Hindernis. "Seine Leistungen auf der Piste werden eine deutlich Sprache sprechen", ist Franchitti überzeugt. "In der Formel 1 ist jeder talentiert. Was Paul zudem auszeichnet, das sind seine Intelligenz und seine Hingabe", so der IndyCar-Star.

Der seit Jahren in den USA erfolgreiche Schotte fuhr im Jahr 2000 selbst einige Formel-1-Tests für das damalige Jaguar-Team seines Mentors Jackie Stewart. Ein dauerhaftes Engagement in der Königklasse wurde trotz diverser Gerüchte allerdings nie Realität.

Fotoquelle: xpb.cc

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