Michael Schumacher spulte eine komplette Renndistanz ab

Formel 1 2011

— 18.02.2011

Mercedes: Schumacher mit kompletter Rennsimulation

Michael Schumacher testete Aerdynamik und Balance und simulierte eine Renndistanz - Er spricht derzeit eher von Podien als vom Titel

Zum Auftakt des dritten Wintertest des Jahres in Barcelona saß heute bei Mercedes Michael Schumacher im Cockpit. Sein Arbeitsprogramm war zweigeteilt: Am Vormittag konzentrierten sich Mercedes und Schumacher auf Aerodynamiktests und Balancechecks. Am Nachmittag spulte der siebenmalige Weltmeister im MGP W02 eine komplette Rennsimulation inklusive Boxenstopps ab.

Da die Strecke am Morgen nach nächtlichem Regen noch feucht war, stieg Schumacher erst am späten Vormittag ins Testgeschehen ein. Bis zum Abend fuhr er 90 Runden über insgesamt 419 Kilometer, den Großteil davon im Rahmen der Rennsimulation.

Seine beste Rundenzeit von 1:27.512 Minuten erreichte Schumacher schon am Vormittag in seiner zwölften Runde. Der Mercedes-Pilot reihte sich auf dem achten Platz ein, sein Rückstand auf die Bestzeit von Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel betrug 3,138 Sekunden.

"Wir hatten einen guten Tag. Und es ist natürlich befriedigend, wenn man eine Renndistanz absolvieren kann, alle Systeme arbeiten und alles bestens funktioniert", bilanziert Schumacher. Nun müsse Mercedes sich auf den Bereich Performance konzentrieren, "und die heutige Simulation war wichtig, um zu wissen, wie sich Auto und Reifen verhalten, wenn der Tank zunächst voll ist und sich dann leert."

Was die kommende Saison angeht, wagt Schumacher derzeit aber noch keine Prognosen. Denn noch wird der MGP W02 weiterentwickelt, bis die Spezifikation erreicht ist, mit der Mercedes in die Saison startet. Und Schumacher steckt sich vorerst für einen siebenmaligen Weltmeister eher bescheidene Ziele.

"Das Ziel ist immer noch das Gleiche wie vor Wochen: mit diesem Auto hoffentlich auf das Podium zu fahren und, falls es sehr gut läuft, in diesem Jahr ein Rennen zu gewinnen", wird er von 'Autosport' zitiert. "Das ist wahrscheinlich das Maximum, worüber wir sprechen können."

"Aber im Moment ist es sehr schwierig, unsere Performance mit der der anderen zu vergleichen, denn wir werden unser Auto bis zum Rennen in Bahrain natürlich noch weiter verbessern", betont Schumacher. "Aber um wie viel im Vergleich zu den anderen - das ist die Frage."

Am morgigen Samstag und am Sonntag ist Teamkollege Nico Rosberg für Mercedes im Testeinsatz. Schumacher steigt dann am Montag am letzten Barcelona-Tag wieder ins Cockpit.

Fotoquelle: xpb.cc

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