Adrian Sutil zeigte sich von den Pirelli-Regenreifen anfangs überrascht

Formel 1 2011

— 20.02.2011

Sutil: "Reifen sind eine neue Herausforderung"

Adrian Sutil erkennt einen großen Unterschied zwischen den Pirelli- und Bridgestone-Reifen und blickt mit Spannung auf den ersten Einsatz von KERS

Force-India-Pilot Adrian Sutil saß am Sonntag erstmalig in Barcelona im neuen Wagen. Vom Verhalten der Pirelli-Regenreifen war der Deutsche anfangs überrascht, da diese im Vergleich zu den Bridgestone-Walzen deutlich langsamer sind. Sutil sieht diese Tatsache allerdings weniger als Problem, als vielmehr als eine weitere Herausforderung auf dem Weg zu einer besseren Gesamtplatzierung als im vergangenen Jahr.

Frage: "Adrian, wie ist dein Eindruck nach deinen ersten Runden in Barcelona im neuen Auto?"
Adrian Sutil: "Wir konnten eine Menge Runden zurücklegen. Das Auto zeigte sich sehr zuverlässig, es gab keine Probleme. Es war interessant zu sehen, wie sich der Wagen hier verhält, da sich die Strecke ziemlich stark von Jerez unterscheidet. Wir sind sowohl beim Setup als auch bei den Reifen weiter vorangekommen, haben allerdings nach wie vor viel Arbeit vor uns. Morgen können wir hoffentlich erstmals mit KERS fahren."

Frage: "Hast du heute alle Reifentypen ausprobiert?"
Sutil: "Nein nicht alle, aber die meisten davon. Die Unterschiede bezüglich der Rundenzeit sind sehr groß zwischen den einzelnen Mischungen, teilweise eine bis zu zwei Sekunden. Aber das ist für alle Teams gleich. Wichtig ist, dass wir das Verhalten der verschiedenen Reifen verstehen."

Frage: "Was kannst du zu den Regenreifen von Pirelli sagen?"
Sutil: "Die Reifen von Pirelli sind im Regen deutlich langsamer als die von Bridgestone. Am Anfang war es ganz schlimm. Nach ein paar Änderungen haben wir die Situation allerdings unter Kontrolle bekommen können. Am Schluss konnten wir einen recht guten Run hinlegen. In Bezug auf die Performance ist es allerdings ein Riesenunterschied zu dem, was ich aus der Vergangenheit gewohnt bin. Das ist jedoch keine schlechte Sache, sondern eine neue Herausforderung."

Frage: "Hast du ein Gefühl, wo ihr im Vergleich mit den anderen Teams steht?"
Sutil: "Nein, das kann ich nicht sagen. Im Moment konzentrieren wir uns darauf, so viele Runden wie möglich fahren zu können. Danach müssen wir sehen, wo wir von der Performance her stehen. Den ersten wirklichen Eindruck werden wir erst in Bahrain oder wo auch immer das erste Rennen stattfindet, bekommen. Was unser Team betrifft, so hoffen wir natürlich, dass wir uns gegenüber dem vergangenen Jahr weiter steigern können."

Frage: "Was kannst du generell zum Stand der Entwicklung im Team sagen?"
Sutil: "Wir hatten in Jerez noch einige Probleme. In Barcelona hingegen lief es für mich bisher sehr gut. Im Moment ist die Balance des Fahrzeugs nicht schlecht. Allerdings hat KERS eine große Auswirkung auf die Balance. Es ist daher noch schwer vorherzusagen, wie sich das Auto mit KERS an Bord verhalten wird. Ich hoffe, dass ich nach dem morgigen Test bereits schlauer bin."

Fotoquelle: xpb.cc

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