Mark Webber fuhr am Sonntagabend einmal den Tank des RB7 leer

Formel 1 2011

— 21.02.2011

Webber: "Ich kämpfe nicht nur gegen Sebastian"

Red-Bull-Pilot Mark Webber über seine bisherigen Eindrücke von den Testfahrten mit dem neuen RB7: "Zuerst muss die Standfestigkeit stimmen"

Red Bull machte bei den bisherigen Testfahrten des Jahres einen starken Eindruck. Das Weltmeisterteam hat möglicherweise mit dem neuen RB7 erneut einen guten Wurf gelandet. Die Piloten sind mit den Eindrücken von den Tests bislang äußerst zufrieden. "Zuverlässigkeit ist wichtig. Darin ist Ferrari meist sehr gut, aber wir im Moment auch", freut sich Mark Webber, der am heutigen Montag wieder im Fahrzeug sitzt.

"Zuerst muss die Standfestigkeit stimmen. Im vergangenen jahr hat Sebastian damit seine Probleme gehabt. Das müssen wir für dieses Jahr in den Griff bekommen. Danach kommt dann die Performance. Die werden wir schon noch bekommen", erklärt der Australier voller Zuversicht. Sein Team lerne mit jedem Tag mehr über das neue Auto und die neuen Reifen, daher könne man konstante Fortschritte verzeichnen. Auch mit KERS: "Es läuft alles gut."

Gerade in Bezug auf die Haltbarkeit der neuen Pirelli-Reifen scheint Red Bull derzeit einen Vorteil zu haben. Webber und Teamkollege Sebastian Vettel legten bei allen bisherigen Tests eine beeindruckende Konstantz bei Longruns auf die Bahn. "Es gibt viele gute Zeichen, aber wir werden nicht überheblich", sagt Webber. "Wir haben ernsthafte Konkurrenz, die wir keinesfalls unterschätzen werden."

"Ich kämpfe nicht nur gegen Sebastian. Es sind genügend andere schnelle Jungs unterwegs. Lewis und Jenson sind stark, natürlich auch Fernando", zählt der Australier auf. "Robert werden wir sehr vermissen." Webber will sich eine Chance wie 2010 nicht noch einmal entgehen lassen. "Ich habe im vergangenen Jahr viel richtig gemacht. Letztlich fehlte ein vierter Platz. Somit ist klar, dass ich in Südkorea hätte ins Ziel kommen müssen."

"Ich werde gedulig sein und versuchen, jedes Rennen zu beenden", sagt der WM-Dritte des Vorjahres. "Wir hatten im vergangenen Jahr ein starkes Auto. Wir tun alles dafür, damit wir auch in diesem Jahr so gut dabei sein werden. Ich bin aber sicher, dass der Wettbewerb wieder hart werden wird. Alle starten bei null und haben die gleichen Möglichkeiten wie wir."

Derzeit ist Red Bull gut in Form. Diese gilt es nun bis zum Saisonauftalt zu konservieren. Fraglich ist derzeit noch, ob man eine vierte Testwoche in Bahrain angesichts der dortigen Unruhen absolvieren wird. "Wenn es abgesagt wird, ist es für alle gleich", meint Webber. "Wir wären nicht das einzige Team, dem Daten fehlten. Wichtig ist erst einmal, dass in Bahrain Ruhe einkehrt. Die Formel 1 ist nun wirklich nicht das Wichtigste für Bahrain."

Fotoquelle: xpb.cc

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