Michael Schumacher spulte am Montag in Barcelona eine Grand-Prix-Distanz ab

Formel 1 2011

— 21.02.2011

Barcelona: Ein arbeitsreicher Tag für Schumacher

Michael Schumacher absolviert am Montag die Simulation eines Rennwochenendes: 114 Runden, aber nicht allzu schnell

Mercedes muss bis zum verspäteten Saisonauftakt in Melbourne nachlegen. Das steht nach dem Barcelona-Test fest, darüber konnte auch die Tagesbestzeit von Nico Rosberg am Sonntag nicht hinwegtäuschen. Zum Abschluss der viertägigen Probefahrten absolvierte Michael Schumacher 114 Runden und wurde am Ende des Tages mit einer persönlichen Bestzeit von 1:27.079 Minuten auf Rang neun geführt.

"Es war wieder ein arbeitsreicher Tag. Im Fokus standen die Arbeit am Setup und das Verständnis für das neue Auto", sagt der Rekordchampion, der kurz vor dem Ende des Testtages in Kurve zehn ausgerollt war - vermutlich wegen eines leeren Tanks. "Die Zuverlässigkeit war gut, die Basis stimmte. Bezüglich der Setup-Richtung haben wir Fortschritte gemacht."

Da Schumacher ein komplettes Rennwochenende simulierte - inklusive Qualifying -, war die Leistung nicht allzu beeindruckend: Schumacher landete in der Wochenstatistik nur auf Rang 23. "Dies ist nicht das Paket, mit dem wir in die Saison gehen. Man sollte also noch keine endgültigen Schlüsse ziehen", so der Kerpener. "Es war ein produktiver Test in Barcelona. Nun setzen wir unsere Saisonvorbereitungen fort."

"Barcelona war gut und wir haben im Rahmen des Testprogrammes signifikante Fortschritte erzielt", freut sich Teamchef Ross Brawn. "Michael und Nico haben jeweils ein komplettes Grand-Prix-Wochenende simulieren können, was bezüglich unserer Entwicklung, des Verstehens von Auto und Reifen sowie der Benutung von KERS und verstellbarem Heckflügel unter realistischen Bedingungen sehr nützlich war."

"Die Zuverlässigkeit des MGP W02 war bei diesem Test sehr ermutigend", fügt Brawn hinzu. "Das erlaubt es uns, uns nun auf die kommenden Fortschritte bezüglich der Performance zu konzentrieren." Allerdings war im Lager der Silbernen nicht alles eitel Sonnenschein. "Wir haben unter der Verkleidung zu hohe Temperaturen. Wenn wir die Seitenkästen öffnen, kostet das Rundenzeit", erklärt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in der 'auto motor und sport'.

Fotoquelle: xpb.cc

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