Felipe Massa raste der Konkurrenz am Montag in Barcelona auf und davon

Formel 1 2011

— 22.02.2011

Massa: "Wo wir stehen? Abwarten!"

Felipe Massa freut sich über seine absolute Bestzeit zum Abschluss des Barcelona-Tests, bleibt aber vorsichtig: "Red Bull ist schnell - das ist Tatsache"

Felipe Massa hat den zurückliegenden Barcelona-Test mit einer deutlichen Bestzeit abgeschlossen. Der Brasilianer absolvierte seine schnellste Runde am Montag in 1:22.625 Minuten und nahm der gesamten Formel-1-Konkurrenz mehr als eine halbe Sekunde ab. Insgesamt können die Italiener auf einen erfolgreichen Barcelona-Test zurückblicken. Der neue F150th Italia ist nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig. Ferrari spulte als einziges Team über 2.000 Kilometer an vier Tagen ab.

"Natürlich ist die Bestzeit ein tolles Ergebnis", erklärt Massa. "Wir haben viele Kilometer abgespult, sogar die meisten aller Teams. Fernando und ich haben jeweils eine komplette Rennsimulation absolviert, wir haben alle Reifensorten bei verschiedenen Benzinlasten ausprobiert." Klartext: Massa war am Montag auch mit weichen Reifen und wenig Benzin unterwegs. Das erklärt den überragenden Bestwert zum Abschluss der Testwoche.

Übermütig wird man im Lager der Roten ohnehin nicht, denn man weiß die Rundenzeiten zu werten. "Wo wir im Vergleich zu den anderen stehen? Abwarten", sagt Massa. "Man weiß es erst dann, wenn alle Teams zur gleichen Zeit bei gleichen Bedingungen das gleiche tun. In anderen Worten: Wir erfahren es erst beim ersten Rennen, vorher herrscht Ungewissheit. Red Bull ist sehr schnell - das ist Tatsache", mahnt der Brasilianer nach vier Tagen in Katalonien.

"Wir haben am Montag eine tolle Rundenzeit erzielt, sind sicherlich gut dabei. Aber Rosberg war am Sonntag schnell und man darf McLaren und andere Teams definitiv nicht abschreiben", fügt Massa kleinlaut hinzu. Außerdem geht es im neuen Jahr nicht nur um schieren Speed, sondern vor allem auch um den richtigen Umgang mit den schnell abbauenden Pirelli-Reifen. "Es wird sicherlich mehr Boxenstopps als in den Vorjahren geben", so die Erkenntnis des Ferrari-Piloten.

"Die Verschleiß ist höher und es ist nicht einfach, die Reifen pfleglich zu behandeln", berichtet Massa nach seinen Probefahrten. "Der weiche Reifen bietet richtig guten Grip, was man vom mittelweichen und harten nicht ganz so behaupten kann. Trotzdem ist der Verschleiß bei den Mischungen ähnlich hoch. Auf Grundlage dessen, was wir bisher erfahren haben, kann man sagen, dass wir bezüglich der Rennstrategien anders herangehen müssen als in den vorherigen Saisons."

Nachdem der Saisonauftakt und der vorherige Test in Bahrain wegen der dortigen Unruhen abgesagt wurden, wird die Formel 1 noch einmal in Barcelona testen. Vom 8. bis 11. März stehen noch einmal vier Tage auf der katalanischen Strecke auf dem Programm. An den ersten beiden Tagen wird Massa die Arbeit im neuen Ferrari fortsetzen, Fernando Alonso übernimmt den Wagen für die letzten beiden Testtage vor dem verspäteten Saisonstart.

Fotoquelle: pacepix.com

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