Bernie Ecclestone will von Bahrain nur Geld, wenn dort auch gefahren wird

Formel 1 2011

— 23.02.2011

Nach Absage: Bahrain muss nicht zahlen

Bernie Ecclestone verzichtet vorerst auf die 25 Millionen Euro Antrittsgebühr, die Bahrain eigentlich zahlen müsste - Erst fällig, wenn das Rennen stattfindet

Beim Thema Bahrain ginge es nicht um Geld, hatte Bernie Ecclestone schon direkt nach der Absage des Saisonauftakts gesagt. Um dies zu untermauern, betont er 80-Jährige nun, dass er und seine Firma Formula One Management (FOM) auf die eigentlich fällige Antrittsgebühr von umgerechnet 25 Millionen Euro verzichten, falls das Rennen in diesem Jahr nicht stattfindet.

Damit will er auch den Eindruck gerade rücken, er habe die Entscheidung über die Absage deshalb den Veranstaltern überlassen, damit diese die Gebühr auf alle Fälle zahlen müssen. Denn so steht es eigentlich in den Verträgen.

"Die Gebühr, die normalerweise fällig ist, wird nicht bezahlt", sagt Ecclestone dem 'Daily Telegraph'. "Ich verlange kein Geld von ihnen für ein Rennen, das sie nicht bekommen. Ob ihre Versicherungen für die Einbußen bei den Einnahmen, Ticketverkäufen und so weiter aufkommen, weiß ich nicht genau. Aber wenn irgendetwas höhere Gewalt ist, dass das. Das ist vergleichbar mit einem Erdbeben - vor einem Monat hätte das niemand vorhersehen können."

Die FOM bekomme die entfallene Antrittsgebühr nicht von ihrer Versicherung erstattet: "Wir sind für so etwas nicht versichert." Ecclestone betont, dass er weiter hofft, dass der Bahrain-Grand-Prix in dieser Saison noch nachgeholt werden kann. Erst wenn das der Fall ist, müssten die Bahrainis auch die normale Gebühr zahlen.

"Was in Bahrain passiert ist, ist unendlich traurig, aber vor einem Monat haben sich noch alle auf das Rennen gefreut", sagt der Formel-1-Boss. "Da gab es noch keinerlei Probleme. Wenn dort alles wieder friedlich ist - und wir hoffen, dass es das wird - dann werden wir unser Bestes versuchen, um das Rennen noch unterzubringen."

Fotoquelle: xpb.cc

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