Robert Kubica steht nach dem Rallyecrash ein weiter Weg bevor

Formel 1 2011

— 25.02.2011

Kubica: "Ich hatte sehr viel Glück"

Wie Robert Kubica mit seinem Schicksal umgeht und warum die Gefahr einer Infektion bei der verletzten Hand nach wie vor besteht

Vor nicht einmal einem Monat saß Robert Kubica im Renault R31 und brannte in Valencia die Tagesbestzeit in den Asphalt. Jetzt liegt er nach dem schweren Rallyecrash im Santa-Corona-Krankenhaus und wartet ungeduldig auf seine Genesung. "Ich weiß, dass ich nicht in guter Form bin", sagt der Pole gegenüber 'Autosport'. "Ich weiß aber, dass ich sehr viel Glück hatte."

Dass er nun - während andere bald um Siege und Pole-Positions kämpfen - zum Zuschauen verurteilt ist und derzeit mit der Ungewissheit leben muss, vielleicht nie mehr in die Formel 1 zurückzukehren, ist mit Sicherheit ein schwerer Schlag. "Ich stehe vor einer langen und schwierigen Rehabilitation, ich bin deswegen aber nicht besorgt", so Kubica.

Zumal seine Situation laut Manager Daniele Morelli durchaus mit der Arbeit in der Formel 1 vergleichbar ist: "Für ihn sind die Ärzte und Physiotherapeuten wie die Ingenieure bei Renault: Es geht ums Anpassen, Modifizieren und Korrigieren der Maschine, um das bestmögliche Resultat zu erhalten." Kubica verhalte sich "außergewöhnlich" und sei ein großartiger Patient, "weil er ein Fahrer ist."

Noch ist es aber unmöglich zu sagen, ob der 25-Jährige trotz der schweren Handverletzung Chancen hat, in die Formel 1 zurückzukehren. "Es liegen noch einige Meilensteine und es liegt ein weiter Weg vor uns", prophezeit Antonio Massone vom Santa-Corona-Krankenhaus gegenüber 'La Stampa'.

"Einen Monat lang besteht das Risiko einer Infektion", warnt er. "Wenn ein Knochen 45 Minuten lang freisteht, wie es bei ihm der Fall war, dann wird er von Bakterien angegriffen und wir müssen ihn mit Antibiotika behandelt."

Fotoquelle: xpb.cc

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